Sozialministerin besucht Oberland Werkstätten

Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt: Betriebe sind vorbereitet zur schrittweisen Wiederöffnung

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Sozialministerin Carolina Trautner, Geschäftsführer Oliver Gosolits (l.), Betriebsleiter Rupert Kirchbichler (Mitte) und Hermann Soyer (r.) besichtigen den Werksverkauf.

Gaißach/Polling – Um sich ein Bild vor Ort zu machen, besuchte Staatsministerin Carolina Trautner (CSU) jüngst den Betrieb Polling der Oberland Werkstätten GmbH – zu denen auch die Betriebe Gaißach, Geretsried und Miesbach zählen.

„Leider sind die Werkstätten, abgesehen von der Notbetreuung und Außenarbeitsplätzen, aufgrund der Corona-Krise für die meisten Menschen mit Behinderung im Augenblick geschlossen“, erklärt Carolina Trautner. „Wir prüfen derzeit sehr genau, wann und unter welchen Voraussetzungen auch in den Werkstätten selbst eine Beschäftigung wieder schrittweise aufgenommen werden kann“, betonte die bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales weiter.

Seit dem 18. März sind die vier Betriebe in Gaißach, Polling, Geretsried und Miesbach aufgrund der Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege für die Menschen mit Behinderungen geschlossen. Die Produktion läuft nach wie vor mit Hilfe des Personals im bestmöglichen Umfang weiter. Aufgrund des Notbetreuungsangebots konnten einige Menschen mit Behinderungen ihre Arbeit wieder aufnehmen und in einen geregelten Alltag zurückkehren.

„Unsere Betriebe haben mittlerweile weitreichende Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen ausgearbeitet und umgesetzt. Wir sind auf eine schrittweise Wiedereröffnung unserer Betriebe vorbereitet und mit allen Sicherheitsregelungen vertraut“, bestätigt Geschäftsführer Oliver Gosolits. Auch Rupert Kirchbichler, Betriebsleiter in Polling, erklärt: „Wir freuen uns sehr darauf, wenn wir unsere Mitarbeiter wieder begrüßen dürfen. Wichtig ist jedoch, dass wir den Betrieb schrittweise öffnen, um alle Maßnahmen zum Schutz aller gegebenenfalls auch anpassen zu können.“

Trautner hält fest: „Wir wollen eine solidarische, inklusive Gesellschaft in der auch Menschen mit Behinderung selbstbestimmt leben und ganz selbstverständlich dazugehören – auch als geschätzte Kolleginnen und Kollegen in der Arbeit. Die Werkstätten leisten hierbei individuell und passgenau ihren wertvollen Beitrag.“ dwe

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