Naturwissenschaftlerinnen

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Die Schülerinnen in Hohenburg zeigen gute Leistung in Fächern wie Mathematik und Informatik. Hier freuen sie sich im Chemieraum zusammen mit Schulleiterin Frau Scheja (r.).

Lenggries – Die Erzbischöfliche St.-Ursula-Mädchenrealschule in Lenggries wird zum dritten Mal in Folge mit dem Titel „MINT-freundliche Schule“ vom Kultusministerium ausgezeichnet.

Die Abkürzung „MINT“ ist ein sogenanntes Initialwort und setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Studienfachbereiche „Mathematik“, „Informatik“, „Naturwissenschaften“ und „Technik zusammen“. Da diese Wissenschaften zu den innovativsten wirtschaftlichen Bereichen gehören, sind MINT-Absolventen sehr gefragt.

Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Bayern steht unter der Schirmherrschaft von Kultusminister Michael Piazolo und der Kultusministerkonferenz. Piazolo betont: „Die engagierte MINT-Förderung weckt in den Schülern naturwissenschaftlichen Entdeckergeist und Forscherfreude. Ich bin überzeugt, dass sie ihre Begeisterung für die Naturwissenschaften später auch erfolgreich in ihr Berufsleben einbringen können. Ein großer Dank gilt allen verantwortlichen Lehrkräften der MINT-freundlichen Schulen, die Tag für Tag motivierende Bildungsangebote bereitstellen und unsere Jugendlichen in dieser Begabung fördern.“

Die „MINT-freundlichen Schulen“ werden für Schüler, Eltern und Unternehmen, sowie für die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen, sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein.

„MINT Zukunft schaffen“ wirbt für Studien, Berufe und Ausbildungen, und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des Engagements informieren. Vor allem will die Initiative gemeinsam mit Partnern Begeisterung für naturwissenschaftlichen Berufen wecken und Karrierewege aufzeigen. Die Schüler der St.-Ursula-Mädchenrealschule in Lenggries sind damit bestens gerüstet.dwe

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