Kostenlose Fahrten zum Impfzentrum

Stadt bewilligt Antrag der Wolfratshauser Liste

Eingangsschild vom Corona-ImpfzentrumWolfratshausen
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Das Corona-Impfzentrum verzeichnet seit Anfang Februar hohen Zulauf.

Wolfratshausen – Helmut Forster (Wolfratshauser Liste) beantragte, dass die Stadt die Fahrtkosten zum Impfzentrum an der Gebhardtstraße 2 für alle Bürger, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, übernimmt.

„Das kriegen wir hin“, versprach Bürgermeister Klaus Heilinglechner (Bürgervereinigung Wolfratshausen). Nach Rücksprache mit der Seniorenbeauftragten Sibylle Gruber gilt nun folgende Regelung: Wer mit einem Taxi oder dem Bus des Nachbarschaftshilfevereins Bürger für Bürger zum Impfzentrum gebracht werden will, muss seinen Personalausweis und die schriftliche Einladung zum Impftermin vorlegen.

Die Fahrer reichen die Rechnung danach beim Wolfratshauser Rathaus ein. Optional übernehmen auch einige Krankenkasse die Fahrkosten zum Impfzentrum. Dafür muss jedoch zuvor ein entsprechender Antrag eingereicht werden.

Organisiert wird der städtische Fahrdienst vom Verein Bürger für Bürger und der DLRG.„So leben wir Solidarität“, sagte Helmut Forster im Stadtrat. Der ehemalige Bürgermeister rechnet mit Kosten im mittleren vierstelligen Bereich. Zudem wies er daraufhin, dass durch die Aktion auch die ebenfalls von der Corona-Krise betroffenen Taxifahrer unterstützt werden.

Wie im Gelben-Blatt berichtet, wurde das direkt neben der Kreisklinik gelegene Impfzentrum bereits am 27. Dezember 2020 eröffnet. In den Räumen können sich Personen der Priorisierungsgruppe 1 impfen lassen.

Infokasten

Anmeldungen zum Fahrdienst fürs Wolfratshauser Impfzentrumwerden unter den Telefonnummern 0 81 71/9 19 34 28 oder 0 81 71/23 80 88 entgegengenommen.

Voraussetzung ist eine vorherige Online-Registrierung unter www.impfzentren.bayern.de. Vor Ort müssen dann zunächst ein gültiger Personalausweis und ein Impfpass vorgezeigt werden. Zudem gilt es, Anamnese- und Einwilligungsbögen auszufüllen. Nachdem die Ärzte die Spritze gesetzt haben, ist eine Viertelstunde zur medizinischen Überwachung vorgesehen. Peter Herrmann

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