Stadt unterstützt Feuerwehr

Hauptausschuss bewilligt Beschaffung von Fahrzeugen und Kleidung

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Noch besser gerüstet für Ernstfälle: Die Anforderungen für die Einsatzkräfte der Feuerwehr werden Jahr für Jahr höher.

Wolfratshausen – Über 120 Einsatzjacken und -hosen, 80 Multifunktionsgurte, 60 Namensschilder sowie zwei neue Mannschaftstransportwagen (MTW) dürfen sich die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wolfratshausen freuen. Der Hauptausschuss erteilte einstimmig die entsprechenden Aufträge.

„Für die Beschaffung der Feuerwehrschutzkleidung wurden im Haushalt 2020 Haushaltsmittel in Höhe von 150.000 Euro bereitgestellt“, erklärte Günther Eibl (CSU). In seiner Funktion als zweiter Bürgermeister vertrat er Klaus Heilinglechner (Bürgervereinigung Wolfratshausen). Eibl gab gekannt, dass nach Vergleich und Prüfung von zwei abgegebenen Angeboten die in Weinstadt ansässige Firma Fireliner als wirtschaftlichster Anbieter festgestellt wurde. „Auch bei der Prüfung der zur Verfügung gestellten Musteranzüge geht bei Qualität und Tragekomfort der Kleidung die Firma Fireliner als bester Anbieter hervor“, so Eibl weiter. Besonders erfreulich: Nach Abschluss der Beschaffungsmaßnahme wird je Atemschutzgerät pro Fahrzeug ein Festbetrag von 300 Euro für eine Feuerwehrschutzkleidung gemäß des Sonderförderungsprogramms des Bayerischen Staatsministeriums des Innern und für Integration.

Da der Beschaffungswert der Kleidung rund 126.700 Euro beträgt und Fördergelder in Höhe von 4.200 Euro zu erwarten sind, liegen die Anschaffungskosten deutlich unter der zuvor abgegebenen Schätzung.

Ebenfalls günstiger als erwartet wird die Beschaffung von zwei Mannschaftstransportwagen (MTW). Dafür wurden im Haushalt 2020 Mittel in Höhe von 105.000 Euro bereitgestellt. Zudem wurden vom Haushalt 2019 für den erstmalig genehmigten MTW Mittel in Höhe von 105.000 Euro ins Haushaltsjahr 2020 übertragen. Nach mehreren Ausschreibungen wurden die Aufträge für das Fahrgestell, den Feuerwehrausbau und die Beladung an drei Unternehmen vergeben.

Die Gesamtausgaben belaufen sich auf rund 188.000 Euro und liegen damit deutlich unter dem kalkulierten Betrag von 210.000 Euro. Zudem gibt es auch hier Zuschüsse vom Freistaat: So wird nach Abschluss der Beschaffung ein Fahrzeug zu einem Festbetrag von 12.500 Euro gefördert. SPD-Fraktionssprecher Fritz Meixner begrüßte die einstimmigen Beschlüsse des Hauptausschusses und verwies auch auf die noch nicht überwundene Corona-Pandemie. „Die alte Kleidung entspricht nicht mehr den gestiegenen Anforderungen und muss deshalb ausgewechselt werden“, sagte er.Peter Herrmann

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