Stadtentwicklungsausschuss: Tourist Info will Stellwände erneuern

Neue Tafeln für die Plakate

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Keine Augenweide sind die Plakatanschlagtafeln der Tourist Information in Bad Tölz. Sie sollen im kommenden Jahr erneuert werden.

Bad Tölz – Auch in Zeiten von Computer und Smartphone sind herkömmliche gedruckt Plakate als Werbeträger für viele Veranstaltungen in der Kreisstadt unverzichtbar. In Bad Tölz gibt es etwa 20 Anschlagtafeln.

Die kleinen Holzwände, an die die Aushänge getackert werden, seien für die Stadt selbst, aber auch für externe Veranstalter noch immer „der wichtigste Faktor“, so Susanne Frey-Allgaier von der Tölzer Tourist-Information unlängst im Bau- und Stadtentwicklungsausschuss des Tölzer Stadtrates. Nun soll in diese Werbeflächen investiert werden.

Jedes Jahr würden rund 380 Plakatsätze mit jeweils 30 Stück an diesen Tafeln angebracht. Nicht immer mit nachhaltigem Erfolg: Bei starkem Wind oder Regen kommt es vor, dass die Poster herunterfallen, bisweilen werden sie auch mutwillig abgerissen. Deshalb ersuchte die stellvertretende Kurdirektorin die Tölzer Stadträte eindringlich darum, Finanzmittel für neue Schaukästen im nächsten Haushalt zu bewilligen. Viel Überzeugungsarbeit musste sie nicht leisten, ihr Vorschlag wurde einstimmig befürwortet. „So wie die Plakatwände ausschauen, sind sie keine Einladung für eine Veranstaltung“, sagte beispielsweise 2. Bürgermeister Andreas Wiedemann (FWG).

Sie sollen nun durch neue, stabile Schaukästen ersetzt werden. Diese müssten allerdings zu belüften und leicht zu bedienen sein, sagte Frey-Allgaier. Wichtig sei auch Sicherheitsglas, ebenso ein Sicherheitsschloss. Die Kosten für eine solche Anschaffung belaufen sich ihren Angaben zufolge auf rund 1.100 Euro, wobei noch 300 bis 350 Euro für die Befestigung an einer Wand oder am Boden hinzugerechnet werden müssen. Für eine Beleuchtung wären außerdem nochmals 180 Euro fällig. Bei einer Ausgabe von 1400 bis 1650 Euro pro Exemplar sei das Ganze „doch eine recht kostspielige Aktion“, so Frey-Allgaier. Die Mittel dafür sollen im Haushalt 2019 eingeplant werden. Eher Zukunftsmusik und nicht ganz ernst gemeint dürfte der Vorschlag von FWG-Stadtrat und „Banana-Fishbones-Schlagzeuger“ Florian Rein gewesen sein, der meinte, am besten wäre es, die Schaukästen gleich in einen LED-Screen zu verwandeln, auf dem dann Veranstaltungen gleich digital beworben werden könnten. bo

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