„Sinneswandel“ geht weiter

Stadtrat beschließt einen jährlich Zuschuss von 4.200 Euro für den Kunstwanderweg

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Das sitzende Pferd bekommt bald Zuwachs: Im Tölzer Stadtrat wurde jüngst beschlossen, den Kunstwanderwegs „Sinneswandel“ auf dem Blomberg mit weiteren Skulpturen dazukommen.

Bad Tölz – Kunst kostet: Das zeigte sich am Dienstag im Finanzausschuss des Stadtrates, als für den Kunstverein Tölzer Land ein Zuschuss in Höhe von jeweils 4.200 Euro für die nächsten beiden Jahre bewilligt wurde. Bereits seit dem Jahr 2010 unterstützt die Stadt Bad Tölz den Erhalt des Kunstwanderweges „Sinneswandel“ auf dem 1.200 Meter Blomberg mit einem jährlichen Betrag von 4.200 Euro, die Gemeinde Wackersberg schießt in der Regel weitere 800 Euro zu.

Im Gipfelbereich des Tölzer Hausbergs Blombergs hat der Tölzer Kunstverein 2008 einen “Kunstwanderweg” mit anfänglich 17 Skulpturen, Plastiken und Land-Art eröffnet. In den Jahren 2009 und 2012 entstanden mit dem Landart- und Bildhauersymposium und dem Symposium “Green Art” weitere Kunstwerke.

In den Jahre 2015 und 2016 wurden weitere Kunstwerke aufgebaut. Aktuell sind 28 Installationen von Künstlern aus Oberbayern zu sehen, so der Verein auf seine Homepage. Im Jahr 2020 solle eine Erweiterung durch neue Skulpturen erfolgen, die den Weg zwischen Wackersberger Alm und Blomberghaus noch interessant machen sollen.

Wie die Kämmerei in der Sitzung ausführte, wird der Weg in erster Linie durch ehrenamtliche Arbeit erhalten, es fallen aber trotzdem Kosten für Mieten der Kunstwerke und die Beschilderung an, die sich pro Jahr auf 6.500 bis 7.000 Euro belaufen. Der Zuschuss in Höhe von 4.200 Euro pro Jahr wurde von der Verwaltung befürwortet, die Stadträte schlossen sich dem einstimmig an.bo

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