Stadtrat besichtigt sanierte Mehrzweckhalle auf der Flinthöhe

Sportstadt Bad Tölz

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Ortstermin des Tölzer Stadtrates in der Mehrzweckhalle auf der Flinthöhe. Sie wurde seit 2015 für knapp 2,5 Millionen Euro saniert.

Bad Tölz – In der Stadt gibt es 13 Sporthallen, die meist bei den Schulen angesiedelt sind und vor allem vormittags dem Schulsport dienen. Eine Sonderstellung nimmt die Mehrzweckhalle auf der Flinthöhe ein, die bei einem Ortstermin vor der jüngsten Stadtratssitzung vorgestellt wurde.

Sie ist nämlich nicht von Schulklassen belegt, kann also ganztags von Mannschaften oder Gästen der Sportjugendherberge und sonstigen Interessenten wie der Polizeisportgruppe belegt werden. Mit der Sanierung der Halle war 2015 begonnen worden, sie ist jetzt weitgehend abgeschlossen und hat etwa 2,5 Millionen Euro gekostet.

Voll Stolz führte Bürgermeister Josef Janker zusammen mit Stefan Öttl vom Städtischen Bauamt am Dienstag seine Kollegen durch die Halle und die angrenzenden Räume, wie Umkleiden, Duschen, Geräte- und Heizungsraum, schließlich weist das in die ehemalige Flint-Kaserne integrierte Bauwerk eine Besonderheit auf. Die lichtdurchflutete Halle ist nämlich 7,50 Meter hoch und damit nicht nur für die höchsten Ballwürfe geeignet, sondern kann in Bälde auch von Akrobaten genutzt werden, die dann an Vertikaltüchern klettern. Damit können künftig auch Akrobatik-Workshops abgehalten werden, die bisher in kleinerem Rahmen in der eMotion-Base an der Sportjugendherberge möglich sind.

Einige der Stadträte konnten sich noch an die früher von den Amerikanern und später auch von den Tölzer Raquetballern genutzte Halle erinnern, die nun neben verbessertem Brandschutz auch eine moderne Lüftung, und Beleuchtung erhalten hat. Eine weitere Besonderheit ist die Deckenheizung. Dadurch konnte der vorhandene Parkettboden weitgehend erhalten werden. Die Heizung wird nur sichtbar, wenn man über verwinkelt Treppen ins Dachgeschoß hinaufklettert. Dort wurden zusätzlich zur alten Balkenlage Stahlträger eingezogen und das Ganze nach oben hin mit nicht brennbaren Flocken isoliert. Die Halle wurde an die Heizungsanlage der Stadtwerke, die auch andere Gebäude versorgt, angeschlossen. Wichtig waren auch neue Umkleiden und Duschen, der Geräteraum wurde als eigenständiges Lager angebaut.

Nach dem Rundgang resümierte Bürgermeister Josef Janker: „Hier zeigt sich wieder, dass Bad Tölz eine Sportstadt ist. Für knapp 20.000 Einwohner stehen neben elf Sportplätzen, fünf Beachvolleyballanlagen und 13 Halleneinheiten auch ein Hallen- und ein Freibad, ein Eisstadion, ein Bike-Dirtpark, eine Kletterhalle und eine Bowlingbahn zur Verfügung.“ bo

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