Mehr Bäume und Metallstühle

Stadtrat diskutiert über Begrünung und Möblierung des Karl-Lederer-Platzes

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Die Bauarbeiten am Karl-Lederer-Platz sollen im November abgeschlossen sein. 

Geretsried – In der jüngsten Stadtratssitzung stellte Architekt Klaus Kehrbaum weitere Vorschläge zur Umgestaltung des Karl-Lederer-Platzes zur Diskussion. Poller lehnten die Stadträte rigoros ab.

Statt Bänken sollen rund 50 Gartenstühle aus robustem Metall auf dem Karl-Lederer-Platz stehen. „Stühle können leichter verschoben werden: Man kann sie in Gruppen zusammenstellen oder auch mal die Beine hochlegen“, erklärte Architekt Klaus Kehrbaum. Dabei setzt er sowohl auf Stühle mit gerader Lehne als auch auf niedrigere Modelle, die zum „Lümmeln einladen“. Für Kinder sind Sitz- und Spielmöbel vorgesehen.

Des Weiteren sollen rund 70 Fahrradständer über den ganzen Platz verteilt werden. Zudem sollen Bäume verschiedener Größen aufgestellt werden. Kehrbaum schlug hier Hainbuchen, Birkenpappeln, Feldahornbäume und Kiefern vor, die auch mit Unterpflanzungen versehen werden können. Die Bäume sollen einzeln oder in Gruppen entlang der Straßenachse und des Bachlaufs stehen. Ausgesucht werden sollen die verschiedenen Exemplare von Mitarbeitern der Stadtverwaltung und Stadträten. „Wir arrangieren eine Fahrt und suchen die Bäume in einer Baumschule aus“, versprach Hans Hopfner (SPD). Der Vize-Bürgermeister leitete die Sitzung stellvertretend für den abwesenden Michael Müller (CSU). Für den Maibaum der Egerländer Gmoi könnte der Platz vor dem Rathaus oder auf der gegenüberliegenden Straßenseite reserviert werden. „Während der Adventszeit könnte ein Christbaum in das Fundament eingesetzt werden“, regte Kehrbaum an. Ergänzend konnte auch eine Weihnachtsbeleuchtung von Baum zu Baum gespannt werden. Um unerlaubtes Parken auf dem Platz zu verhindern, waren ursprünglich 70 Poller vorgesehen. Diese unansehnlichen Hindernisse lehnten die Stadträte jedoch ab. So belaufen sich die Kosten für die Möblierung und Begrünung auf rund 150.000 Euro. Stadtbaurat Rainer Goldstein rechnet damit, dass die Umgestaltung des Karl-Lederer-Platzes spätestens im November abgeschlossen ist. Peter Herrmann

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