Städtischer Stillstand

Volkshochschule, Stadtbücherei und Hallenbad verzeichnen Verluste

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Musste am 16. März aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen werden: das städtische Hallenbad an der Jahnstraße. Hoffen auf einen positiven Abschluss des Vhs-Jubiläumsjahrs (v.l.): Karin Biedermann von der Vhs, Kultur-Fachbereichsleiterin Nadine Wickert und Volkshochschulleiterin Beate Ruda.

Geretsried – In der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses stellte Verwaltungsleiter Helge Balbiani die Einnahmenverluste verschiedener städtischer Einrichtungen dar, die aufgrund der Corona-Krise vorübergehend schließen mussten.

So war die Volkshochschule (Vhs) vom 16. März bis einschließlich 11. Mai geschlossen. Bis zum Ende der Pfingstferien am 15.Juni fanden keine Veranstaltungen statt. „Die Kurse sollen fortgesetzt werden, sobald es die aktuelle Lage wieder erlaubt“, versicherte Helge Balbiani.

Für das Frühjahrssemester kalkulierte die Stadt mit Einnahmen in Höhe von 87.500 Euro, erzielte bisher aber nur 42.000 Euro. 20.000 Euro sollen in den verbleibenden Semesterwochen noch eingenommen werden. Für das Herbstsemester können bisher nur erste Annahmen getroffen werden. Balbiani geht jedoch davon aus, dass nur 40.000 Euro statt der ursprünglich geplanten Einnahmen in Höhe von 87.500 Euro eingehen werden.

Ebenso lang geschlossen wie die Volkshochschule war die Stadtbücherei, die seit dem 12. Mai unter bestimmten Auflagen wieder für Kunden zugänglich ist. Statt der geplanten Einnahmen in Höhe von 15.000 Euro verzeichnete die Stadt bisher nur 3.500 Euro. Erwartet wird, dass in diesem Jahr noch rund 8.000 Euro eingenommen werden.

Am 16. März wurde auch das alte Hallenbad an der Jahnstraße geschlossen. „Bei der Haushaltsplanung ist davon ausgegangen worden, dass das neue Hallenbad im September 2019 eröffnet wird. Aufgrund dessen meldete der Fachbereich Familie, Soziales und Sport schon geringere Einnahmen als in den Vorjahren“, erklärte Balbiani.

Die Stadt rechnete mit Einnahmen in Höhe von 25.000 Euro. Davon sind immerhin 20.500 Euro bisher eingegangen. Da das neue Hallenbad aufgrund von Bauverzögerungen laut einer Prognose von Bürgermeister Michael Müller frühestens Ende 2020 eröffnet wird, könnten bei einer Wiedereröffnung des alten Hallenbads noch Einnahmen in die Stadtkasse fließen.

Peter Herrmann

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