Zertifikat für Asklepios

Team der Inneren Medizin der Tölzer Stadtklinik ist jetzt „Chest Pain Unit“

Das Team der Asklepiosklinik freut sich über das Zertifikat
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Das Team der Asklepiosklinik freut sich über das Zertifikat: (v.l. vorn) Isabelle Meichssner (Stationsleitung), Frauke Becker, Jutta Baier-Waschek, Oberärztin Maria Bögl und Stationsärztin Jarmila Mariaková. (v.l. hinten) Oberarzt Thomas Remp, Chefarzt für Innere Hans Ulrich Kreider-Stempfle sowie Geschäftsführer Felix Rauschek.

Bad Tölz – In der „Chest Pain Unit“ der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz werden Patienten mit unklarem Brustschmerz, bei Herzinfarkten oder anderen kardialen Erkrankungen versorgt.

Für die Zertifizierung einer „Chest Pain Unit“ durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung werden anspruchsvolle Vorrausetzungen sorgfältig geprüft. Für diese Standards bei medizinischen Abläufen, Qualifikation und Ausstattung ist das Team um Prof. Dr. med. Hans Ulrich Kreider-Stempfle, Chefarzt der Inneren Medizin I, nun von dieser Fachgesellschaft zertifiziert worden. Die Mitarbeiter der Notaufnahme, der kardiologischen Funktionsdiagnostik und der „Chest Pain Unit“ arbeiten dabei Hand in Hand zusammen.

„Unser Ziel ist es, einen Herzinfarkt und andere lebensbedrohliche Ursachen für Brustschmerzen schnellstmöglich zu erkennen und zu behandeln, denn internationale Studien zeigen, dass die Prognose von Patienten, die in einer „Chest Pain Unit“ behandelt werden, gegenüber der herkömmlichen Notfallversorgung noch weiter verbessert werden kann“, betont Chefarzt Prof. Dr. med. Hans Ulrich Kreider-Stempfle.

Die Abteilung für Innere Medizin bietet bereits seit Jahren einen 24-Stunden-Herzkatheter-Bereitschaftsdienst und verfügt seit Anfang 2020 zusätzlich über ein hochmodernes digitales Herzkatheter Labor. „Die Zertifizierung zur ‚Chest Pain Unit‘ ist ein weiterer Meilenstein in der Herzinfarkt-Versorgung im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und der Region“, berichtet Asklepios-Geschäftsführer Felix Rauschek. gv

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