Für Münchner kommt jede Hilfe zu spät

Tödlicher Motorradunfall in Jachenau

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Ein schwerer Unfall am Ortseingang Jachenau forderte den Einsatz von Polizei, Feuerwehr und BRK.

Jachenau - Am Montagnachmittag verunglückte auf der Staatsstraße 2072 im Gemeindebereich Jachenau ein 64-jähriger Münchner tödlich. 

Der 64-Jährige befuhr gegen 14.50 Uhr  mit seiner schweren BMW-Maschine die Staatsstraße in Richtung Süden und kam wenige Meter vor dem Ortseingangsschild der Gemeinde Jachenau aus bislang noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn, wo er mit einem entgegenkommenden Volkswagen eines 42-jährigen Münchners kollidierte.

Der Kradfahrer wurde durch den Aufprall von seinem Motorrad in den angrenzenden Straßengraben geschleudert und erlag dort seinen schweren Kopfverletzungen. Der Pkw-Fahrer blieb äußerlich unverletzt, erlitt allerdings einen Schock. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 20.000 Euro.

Aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft angeordneten Gutachtens kam es zu einer Vollsperrung der Straße bis 19 Uhr. Vor Ort waren neben dem Rettungshubschrauber „Christoph Murnau“ samt Notarzt, eine Rettungswagenbesatzung, zehn Mann der Feuerwehr Jachenau und mehrere Beamte der Polizeiinspektion Bad Tölz.

"Bei dem Unfall handelt es sich um den ersten tödlichen Motorradunfall im gesamten Präsidialbereich Oberbayern Süd in diesem Jahr"; berichtet Polizeihauptkommissar Johannes Kufner. "Mit trauriger Gewissheit" zeigt sich bereits zu Jahresbeginn, wie relevant das Thema Verkehrssicherheit im Allgemeinen und der Themenkomplex Motorrad im Speziellen ist und nach wie vor zu den Hauptaufgaben des polizeilichen Einsatzspektrums gehört." dwe

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