Vollsperrung bis Mitte Oktober

Kein Durchkommen am Stausee: Kreisstraße Töl 7 bleibt länger gesperrt

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Baustelle am Tölzer Isarstausee: Der Untergrund muss auf einer Länge von etwa 200 Metern bis zu sechs Meter unter Fahrbahnniveau ausgetauscht werden.

Bad Tölz - Die Arbeiten für die Erneuerung der Kreisstraße am Isarstausee nördlich von Bad Tölz verzögern sich. Die Vollsperrung muss bis Mitte Oktober verlängert werden. 

Seit Juli ist die Kreisstraße TÖL 7 am Tölzer Isarstausee voll gesperrt. Bei den Arbeiten hat sich in tiefen Lagen durch die heftigen Regenschauer Anfang August ein äußerst schlechter Baugrund herausgestellt, "der so während der Planung der Bauarbeiten nicht absehbar war", berichtet das staatliche Bauamt Weilheim. Der Untergrund musste auf einer Länge von etwa 200 Meter bis sechs Meter unter Fahrbahnniveau ausgetauscht werden. Zudem neue Drainageleitungen verlegt und der Hang zum Isarstausee hin mittels einer 50 Meter langen Stützwand abgesichert werden.

"Aufgrund der deutlich umfangreicheren Arbeiten verzögert sich die Fertigstellung der Arbeiten", teilt das Bauamt weiter mit. Die Vollsperrung der Kreisstraße für den Durchgangsverkehr muss vermutlich bis Mitte Oktober bestehen bleiben. Die Wohnbebauung am Hoheneck wird ab 3. Oktober wieder von Bad Tölz aus erreichbar sein. Anschließend werden in einem gesperrten Abschnitt nördlich von der Wohnbebauung am Hoheneck weitere Setzungsstellen bis Mitte Oktober saniert.

Während der Sperrung wird der Verkehr wie bekannt großräumig über die Bundesstraßen B 472 und B 11 umgeleitet. Anschließend soll bis zum Winter unter Verkehr weitergearbeitet werden, um zwischen der Zufahrt nach Abberg bis zur Einmündung in die Einbachstraße (St 2064) die Borde, Rinnen und Entwässerungseinrichtungen zu erneuern. Die Straße wird dabei provisorisch für die Winterpause wiederhergestellt.

Nächste Baustelle für 2021 geplant

Für die Sommerferien 2021 ist wiederum eine Vollsperrung geplant. Dann soll abschließend der neue Asphaltbelag auf ganzer Länge und Breite eingebaut werden. Als Deckschicht soll dabei ein Dünnschichtbelag zum Einsatz kommen, der sehr günstige Eigenschaften in Hinblick auf die Lärmemissionen hat. Das Amt bittet alle Autofahrer und die Anlieger um Verständnis für die Arbeiten in diesem und im nächsten Jahr. dwe

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