Ministerpräsidentenkonferenz: Großveranstaltungen müssen auf den Prüfstand

Verlängerte Corona Maßnahmen: Tölz Reaktion zur Bundesentscheidung

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Symbolfoto

Bad Tölz/Landkreis – Die Entscheidung der Ministerpräsidentenkonferenz im Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag lautete, Großveranstaltungen bis auf Weiteres zu untersagen. Diese Meldung wurde auch im Tölzer Rathaus mit Interesse erwartet.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder teilt nach der Konferenz mit: „Die Corona-Zahlen sind zu früh, zu hoch. Daher werden wir gezielt reagieren, um einen zweiten Lockdown zu verhindern“, sagte er, und weiter: „Masken- und Quarantänepflicht werden konsequent durchgesetzt und kontrolliert“. Somit war die Entscheidung, dass das Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. Dezember verlängert wurde, auch keine große Überraschung.

Tölz Bürgermeister Ingo Mehner weilt noch im Sommerurlaub, daher vertritt ihn derzeit sein Stellvertreter Michael Lindmair im Rathaus. Und der hatte schon mit einer weiteren Aussetzung der Veranstaltungen als sinnvolle Maßnahme zum Schutz der Bevölkerung vor einer Ausbreitung des Covid-19 Virus gerechnet.

Tölz Zweiter Bürgermeister, Michael Lindmair

„Wir müssen nun erst einmal die schriftliche Ausfertigung der heutigen Beschlüsse abwarten, erfahrungsgemäß dauert das ein paar Tage. Was diese dann im Einzelnen bedeuten werden wir im Rathaus im Anschluss diskutieren“. Lindmair denkt dabei etwa an die traditionelle Tölzer Leonhardifahrt im November.

Alternatives Konzept, statt Großveranstaltungen

„Großveranstaltungen im bekannten Rahmen durchzuführen, wird mit den Restriktionen schwer. Unter Umständen gelingt es, ein alternatives Konzept auf die Beine zu stellen. Dafür müssen wir aber erst alle Vorgaben kennen." Bis dahin bittet die Stadt seine Bürger um Geduld.  dwe

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