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Tölzer Land: Weisser Ring wählt van Hüllen zur stellvertretende Landesvorsitzenden

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Von: Franca Winkler

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Führen den Landesverband an: (v.l.) Helgard van Hüllen, Martin Ache und Birgit Heller. © Weisser Ring

Landkreis – Auf seiner Landesmitgliederversammlung stand die Neuwahl des Landesvorstandes Bayern-Süd auf der Agenda. Helgard van Hüllen aus dem Landkreis wurde dabei zur Stellvertreterin gewählt.

Helgard van Hüllen, Leiterin der Außenstelle des Weissen Rings im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, ist auch stellvertretende Bundesvorsitzende der Opferhilfe und wurde nun auch zur stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt. Ihr zur Seite steht ebenfalls als stellvertretende Vorsitzende Birgit Heller, die zugleich Leiterin der Außenstelle in Mühldorf ist.

Wolfgang Bössenroth, der bisherige Landesvorsitzende, trat aufgrund einer Erkrankung nicht mehr zur Wiederwahl an. Auch der bisherige stellvertretende Landesvorsitzende Manfred Hofmann, trat nach langen Jahren seiner Amtstätigkeit, nicht mehr zur Wiederwahl an.

Vorstandskollege Martin Ache würdigte die Verdienste im Verein Weisser Ring und sprach Hofmann den Dank des gesamten Landesverbandes für sein hohes Engagement aus.

Bei der Neuwahl im Rahmen der Mitgliederversammlung, wurde der bisherige stellvertretende Landesvorsitzende Ache einstimmig zum neuen Landesvorsitzenden des Weissen Rings gewählt. Auch Ache ist Leiter einer Außenstelle - und zwar in Ebersberg.

„Ich werde alle anfallenden Aufgaben gemeinsam mit meinen Kolleginnen anpacken, um im Landesverband die besten Voraussetzungen für eine weitere erfolgreiche Arbeit für die Opfer von Straftaten zu gewährleisten“, sagt Ache zu seinen neuem Posten.

Auf ihn komme nun die anspruchs- und vertrauensvolle Aufgabe zu, den Landesverband zu vertreten und „als sachkundiger anerkannter Ansprechpartner für Politik, Justiz und Verwaltung der Opferhilfe für Kriminalitätsopfer zur Verfügung zu stehen“, fuhr Ache fort. Besonders der Unterstützung der Außenstellen gelte seinem besonderen Augenmerk.

Der Landesverband Bayern-Süd hat insgesamt 40 Außenstellen in denen etwa 200 ehrenamtliche Mitarbeiter tätig sind. Mitglieder hat der Landesverband über 5.000 und ist damit einer der größten Landesverbände in Deutschland. Wer Hilfe sucht, könne sich jederzeit an das kostenlose Opfertelefon unter Tel: 116 006 wenden oder online (www.weisser-ring.de) Kontakt aufnehmen.

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