Maßnahmen-Ende und Dialog

Tölzer Region: Lokalpolitiker fordern „Nein“ zur Impfpflicht

Corona-Impfung
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Die Impfpflicht soll dazu beitragen, die Impfquote weiter zu steigern.
  • Viktoria Gray
    VonViktoria Gray
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Landkreis – Jüngst forderten mehrere Mandatsträger aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen in einem offenen Brief ein Stopp der sich „ständig ändernden Schutzmaßnahmen“ sowie eine „Verhinderung jeglicher Impflicht“.

Gerichtet ist das Schreiben an alle Kommunalpolitiker im Tölzer Landkreis - von der Gemeinde- bis zur Kreisebene sowie an Bundestagsabgeordnete, an die bayerische Staatsregierung und an die Fraktionsvorsitzenden der Parteien.

Die Unterzeichner unter denen ein Bürgermeister, zwei Vize-Bürgermeister, vier Kreisräte und Gemeinderäte aus verschiedenen Gemeinden sind, äußern in dem dreiseitigen Brief ihre Forderungen.

Unter anderem wünschen sich die Mandatsträger, dass alle Maßnahmen im Zusammenhang mit Covid-19 sofort abgeschafft werden. „Unabhängig vom Impfstatus oder Gesundheitsstatus“, heißt es darin. Ebenso wird darauf hingewiesen, dass „Spaziergänge und angemeldete Demonstrationen legitime Mittel einer demokratischen Willensbildung“ seien. Viele Menschen würden so ihre Sorgen zum Ausdruck bringen.

Keine Impfpflicht

Vor allem appellieren die Unterzeichner an die Adressaten, sich dafür einzusetzen, dass jegliche Impflicht verhindert werden müsse. „Ganz gleich ob berufsbezogen oder allgemein.“ Menschen sollten eigenständig entscheiden können, gegen welche Krankheiten und in welcher Form sie sich dagegen schützen.

Außerdem wird in dem Schreiben gefordert, auf regionaler Ebene Meldestellen zu schaffen, an die sich Bürger im Falle eines Verdachts auf jegliche Impffolgen- oder Schäden wenden könnten.

Gehört zu den Unterzeichnern des Briefs: Rudi Mühlhans, Trägerverein-Chef von Geretsried und Gemeinderat aus Benediktbeuern. 

Des Weiteren wird eingefordert, das Gesundheitssystem zukunftsfähig zu machen. So solle künftig wieder ein verpflichtendes Jahr für junge Menschen im Pflegesystem eingeführt werden. Junge Menschen würde man so an die Berufe heranführen, in denen „teils eklatanter Personalmangel“ herrscht.

Abschließend wünschen sich die Brief-Unterzeichner, dass die angesprochenen Politiker mit ihnen in Diskurs gehen. „Sorgen Sie mit uns gemeinsam dafür, dass keine weiteren gesellschaftliche und individuelle Schäden entstehen.“ Folgen soll demnächst auch ein Gespräch mit regionalen Pressevertreten.

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