19. Tölzer Rosentage: Von Blumen bis zur Freiluftsauna

Frischer Duft und alte Farben

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Tölzer Rosentage: Neben Blumen und Pflanzen wurden auch Früchte und andere Lebensmittel angeboten.

Bad Tölz – Die Rosen- und Gartentage sind längst ein fester Bestandteil des Tölzer Veranstaltungskalenders. Die 19. Auflage fand am Pfingstwochenende in den drei Klostergärten statt. Das Angebot der 180 Aussteller, davon zwei Drittel alte Bekannte und ein Drittel neue, zog an den vier Veranstaltungstagen Tausende von Besuchern aus nah und fern an.

Auch das Wetter passte, gelegentliche Regenschauer konnten den Anbietern und Besuchern die Laune nicht verderben. Am strahlend sonnigen Pfingstmontag kam es gar zu längeren Wartezeiten am Einlass.

Veranstalterin Michaela Dorfmeister betonte schon bei der offiziellen Eröffnung am Freitagvormittag, dass der Schwerpunkt der Rosentage natürlich auf den Rosen liegt, von denen es hunderte Sorten gibt. In Bad Tölz wolle man sich aber auf die „alten und bewährten Rosen“ beschränken. Dorfmeister: „Irgendeine neumodische Sorte in Knallorange wird nicht zu sehen sein.“ Besucher konnten sich denn auch über ein äußerst umfangreiches Angebot an duftenden Blumen und Pflanzen freuen, aber auch Aussteller für Kleidung, Hüte, ausgesuchte Lebensmittel, süße kulinarische Verführungen und „Gartenhardware“ wie Schaukeln und Freiluftsaunen, waren mit dabei.

Auch das vielfältige kulinarische Angebot konnte sich wieder sehen lassen, so ist der Fischbacher Frauenkreis mit seinen selbstgebackenen Kuchen schon ein Klassiker. Ganz klar, dass auch wieder verschiedene Musikgruppen aufspielten, natürlich ohne Verstärker, denn die Rosentage sind ja kein Konzertevent. Teil der diesjährigen Veranstaltung war auch der US-Amerikanische Elektroautoanbieter Tesla, der örtliche Bund Naturschutz präsentierte im „Tölza Garten“ Waren ohne Plastik und auch das einige Jahre nicht vertretene Thema Feng-Shui war durch Vorträge und Beratungen wieder präsent.

Die Probleme der Tölzer Rosentage liegen eher außerhalb, denn die Parksituation war wegen der zahlreich mit dem Auto anreisenden Besuchern in der näheren Umgebung angespannt, obwohl auch diesmal der die Möglichkeit bestand, vom Bahnhof aus den RVO-Bus zu benutzen.bo

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