Großzügige Spende für Kreisklinik

Tyczka-Stiftung ermöglicht Kauf eines Sonographiegerätes

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Verfolgten gespannt die Vorführung der technischen Möglichkeiten des Sonografiegerätes (v. l.) : Gerhard Hasreiter vom Verein der Freunde der Kreisklinik, Chefarzt Dr. Stefan Schmidbauer, Dr. Hans-Wolfgang Tyczka, Ärztlicher Direktor Dr. Michael Trautnitz, Dr. Josef Orthuber sowie Kreisklinik-Geschäftsführer Hubertus Hollmann. 

Wolfratshausen – Dank der Dr.-Hans-Wolfgang-Tyczka-Stiftung konnte die Kreisklinik in den vergangenen Jahren die Anschaffung vieler medizinischer Geräte finanzieren. Nun ermöglichte der Inhaber des Geretsrieder Flüssiggasunternehmens zusammen mit dem Verein der Freunde der Freunde der Kreisklinik Wolfratshausen den Erwerb eines modernen Sonographiegerätes.

„Herr Tyczka will immer gerne den Deckel draufmachen und ermöglichte bereits in der Vergangenheit oft die Endfinanzierung von Geräten“, lobte Gerhard Hasreiter. Der Vorsitzende des Vereins der Freunde der Kreisklinik verwies darauf, dass die Dr.-Hans-Wolfgang-Tyczka-Stiftung der Kreisklinik in den vergangenen Jahren über 70.000 Euro zur Verfügung stellte. Nun beteiligte sich der Unternehmer mit einer Spende in Höhe von 15.000 Euro am Kauf eines Sonografiegerätes für die Kardiologie und die Schlaganfallversorgung. „Die Geräteanschaffung ist mit dem Klinikum Großhadern abgesprochen, um einen möglichst reibungslosen Datenaustausch sicher zu stellen“, erklärte der Ärztliche Direktor Dr. Michael Trautnitz. Das etwa 100.000 Euro teure Equipment ermöglicht eine dreidimensionale Echokardiographie von außen und über die Speiseröhre. Zudem verfügt es über einen hochauflösenden Monitor, mehrere spezielle Schallköpfe sowie die Fähigkeit zur Kontrastmittelsonographie und digitalen Vernetzung mit CT-Geräten. „Damit haben wir den gleichen Standard wie in den großen Kliniken“, betonte Trautnitz. Kreisklinik-Geschäftsführer Hubertus Hollmann verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass die meisten Kliniken in Bayern unterfinanziert sind. „Wir brauchen diese Investitionen, um konkurrenzfähig zu bleiben“, stellte Hollmann klar. Dass die Behandlung von Schlaganfallpatienten damit nicht nur erleichtert, sondern oft auch verkürzt werden kann, ist auch Dr. Hans-Wolfgang Tyczka bewusst. „Ich will mit meinen Spenden einen Beitrag zum Erhalt der Kreisklinik leisten“, unterstrich der 93-Jährige. Damit möglichst viele Menschen den derzeit 170 Mitglieder zählenden Verein der Freunde der Kreisklinik unterstützen, hat Vorsitzender Gerhard Hasreiter den Druck von informativen Flyern in Auftrag geben. Die informativen Faltblätter werden jedem Patienten der Kreisklinik überreicht.Peter Herrmann

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