Überregulierung verhindert

Ein Sieg über Überegulierung: MU-Kreischef Gerhard Knill.

Die Mittelstands-Union (MU) Bad Tölz-Wolfratshausen begrüßt die Ablehnung der Richtlinie zur so genannten CSR-Verpflichtung (Corporate Social Responsibility) der Europäischen Kommission durch das Europäische Parlament. Die, so MU-Kreisvorsitzender Gerhard Knill, „hätte einen unverhältnismäßig hohen Aufwand an Bürokratie für die mittelständischen Betriebe in der Region bedeutet.“

Die Parlamentarier hätten mit ihrer Ablehnung der Richtlinie eine vernünftige Entscheidung gegen unnötige Bürokratie und für die unternehmerische Freiheit getroffen, bilanziert Knill. „Wir freuen uns sehr, dass die Argumente der Mittelstands-Union in Straßburg und Brüssel gehört und diese unnötige Überregulierung verhindert wurde“, sagt Knill. Das Europäische Parlament hat sich nach langer Debatte dazu entschieden, dass keine Richtlinie über die Corporate Social Responsibility (CSR) eingesetzt wird. „Viele Unternehmen engagieren sich schon heute freiwillig im sozialen Bereich und tragen gesamtgesellschaftliche Verantwortung.“ Knill führt hierzu Firmenkindergärten, zusätzlichen Umweltschutz, die Unterstützung und Mitarbeit in Vereinen und Organisationen, gesonderte Ausbildung lernschwacher junger Menschen oder humanitäre Projekte an. Die seien bei den Betrieben schon an der Tagesordnung. Dieses Engagement, beteuert Knill, wäre durch eine Richtlinie ernsthaft in Gefahr geraten. Die Mittelstands-Union hat sich stets gegen Brüsseler Bürokratie und für die Freiheit vor Ort eingesetzt. „Wir sind sehr froh, dass dieser Kampf hier belohnt wurde“, erklärte Knill abschließend.

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