In einem Rutsch vorbei

Uniper Kraftwerke GmbH: Floßgassen an den Isarkraftwerken für die neue Saison hergerichtet

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Wasserkraftwerksbetreiber Uniper hat die Floßrutschen an der Isar – in Pullach, Höllriegelskreuth und Mühltal sowie an den Wehranlagen bei Baierbrunn und Icking – vor Beginn der Floßsaison von Fachleuten überprüfen lassen. Einer sicheren Floßfahrt steht nun nichts im Weg.

Wolfratshausen – Sie sind bis zu 18 Tonnen schwer und transportieren bis zu 60 Gäste – die Flöße auf der Isar. Jährlich sind rund 700 von Wolfratshausen aus unterwegs zur Floßlände in Thalkirchen. Damit dies – insbesondere bei den Floßrutschen – auch ohne Gefahr abläuft, hat Wasserkraftwerksbetreiber Uniper die Bauwerke wieder prüfen lassen und in den vergangenen Monaten Instandhaltungsarbeiten durchgeführt.

Damit die Floße an den Kraftwerken vorbeikommen, gibt es sogenannte Floßrutschen. Das sind holzbelegte Umleitungen um die Kraftwerke herum, auf denen die Flöße gefahrlos vom Oberwasser am Kraftwerk vorbei ins Unterwasser gelangen können. Während dieser Passage werden die Flöße kurzfristig etwas schneller: in der mit 360 Meter Europas längsten Floßgasse am Kraftwerk Mühltal werden die sonst so gemütlichen Floße für kurze Zeit auf rund 40 Stundenkilometer beschleunigt. Diese Floßgassen an den Isarkraftwerken Pullach, Höllriegelskreuth und Mühltal sowie an den Wehranlagen bei Baierbrunn und Icking werden jedes Jahr vor Beginn der Saison die gemeinsam mit den Floßunternehmern sowie Vertretern der zuständigen Wasserwirtschafts- und Landratsämter geprüft. Erst nachdem die Fachleute das „OK“ gegeben haben, ist der Weg frei zum Start des feucht-fröhlichen Vergnügens am 1. Mai.

Damit die Isarfloßfahrten auch in diesem Jahr wieder unter optimalen und sicheren Bedingungen stattfinden können, hat Uniper nach Angaben ihres Sprecher Theodorus Reumschüssel in den vergangenen Monaten wieder Unterhaltungs- und Instandhaltungsarbeiten durchgeführt und dafür dieses Jahr rund 40.000 Euro investiert. „In über 300 Arbeitsstunden wurden rund 300 Quadratmeter der Holzböden der Floßgassen und deren Unterlager instandgesetzt“, so Reumschüssel.

Johannes Durner, Leiter der Kraftwerksgruppe Isar, stellt klar: „Bayern ist ein traditionelles Wasserkraftland. Hier gehen seit vielen Jahrzehnten energiewirtschaftliche Nutzung mit Ökologie und Freizeitnutzung Hand in Hand. Voraussetzung dafür ist Rücksicht und Umsicht. Die ist bei den Flößern gegeben und wir arbeiten gerne mit ihnen zusammen.“ Den Flößern wünschte er eine erfolgreiche und unfallfreie Floßsaison, den Gästen der Floßfahrten eine spritzige Gaudi bei bestem Wetter inmitten der „wunderschönen Landschaft links und rechts der Isar“. tka

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