Untersuchung zum Fahrradverkehr in der Stadt

Modellprojekt „Schutzstreifen“ an der Sauerlacher Straße in Wolfratshausen

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Studie soll Verkehrssicherheit der Radfahrer an innerörtlichen Hauptstraßen dokumentieren.

Wolfratshausen – Die Flößerstadt dient als Forschungsprojekt: Ziel dabei ist eine wissenschaftliche Erfassung auf Verkehrssicherheit und -fluss. Für die Stadt Wolfratshausen wurde das Modellprojekt eines einseitigen Schutzstreifens innerorts an der Sauerlacher Straße ausgewählt.

Die Technische Hochschule Georg-Simon-Ohm für Intelligente Verkehrsplanung aus Nürnberg untersucht in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern im Rahmen die Auswirkungen verschiedener Möglichkeiten der Radverkehrsführung an Strecken innerörtlicher Hauptverkehrsstraßen. Gefördert wird das Forschungsprogramm vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr.

„Der Schutzstreifen in Wolfratshausen wird am Mittwoch und Donnerstag als Projekt zur Verbesserung der Radverkehrsführung im Stadtgebiet markiert“, berichtet Wolfgang Mucha von der städtischen Abteilung Umwelt und Verkehr. Und zwar auf einer Breite von 1,50 Meter entlang des südlichen Fahrbahnrandes der Sauerlacher Straße – vom Bahnhof bis zur Kreuzung Sauerlacher Straße/Schießstättstraße/Weidacher Hauptstraße. Die Markierung soll bis zum 30. Oktober zur Beurteilung des Modellprojektes provisorisch bestehen bleiben.

„Für das Modellprojekt müssen zudem die Parkplätze auf der südlichen Seite der Sauerlacher Straße aufgrund der beengten Straßenverhältnisse und den damit nicht mehr gegebenen Sicherheitsabstand der Parkplätze zu den Schutzstreifen gesperrt werden“, so Mucha weiter. Außerdem werde der, auf der Nordseite der Sauerlacher Straße gelegene, Gehweg stadteinwärts für Radfahrer nur in Fahrtrichtung freigegeben. „Stadtauswärts müssen die Radfahrer auf der Straße den Schutzstreifen benutzen.“ dwe

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