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VdK-Geretsried genießt Operette

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Von: Viktoria Gray

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Das höfische Zeremoniell in China.
Exotisches Bühnenbild: Das höfische Zeremoniell in China. © Freies Landestheater Bayern

Geretsried/Miesbach – Der VdK sieht in seinen Aufgaben auch, dass er sich um Kultur kümmert. Deshalb strömten jüngst aus dem ganzen Kreisgebiet 26 Ortsverbände nach Miesbach in den Waitzinger Keller. Dort genossen die VdKler die Operette „Das Land des Lächelns“.

Die jüngste Produktion des Freien Landestheaters hinterließ auch beim VdK-Ortsverband Geretsried seine Spuren. „Viele Mitglieder berichten, dass sie die gehörten Ohrwürmer gar nicht mehr los lassen“, erklärte Arno Bock, stellvertretender Kreisvorsitzender und Pressesprecher des VdK-Geretsried. Laut Bock waren um die 450 Mitglieder bei dem Theaterstück im Waitzinger Keller.

Denn der Sozialverband VdK sei nicht nur die erste Adresse bei Fragen zum Sozialrecht. „Auch ein kulturelles Engagement für unsere Mitglieder ist uns ein Anliegen“, sagte Bock.

Deshalb fände in der Regel einmal jährlich eine Theaterveranstaltung statt. Die Ortsverbände würden auch die Busfahrt ins Theater organisierten. So könnten möglichst viele ältere Mitglieder mit dabei sein. „Seit vielen Jahren arbeiten das Freie Landestheater Bayern (FLTB) und der VdK-Kreisverband dafür zusammen“, berichtet der Pressesprecher.

Voll besetzter Saal

Auf der Bühne gab es die romantische Operette in drei Akten von Franz Lehàr (1870-1948) in einer neuen Inszenierung zu sehen. Dabei sei der Inhalt des Stückes schnell erzählt: „Der chinesische Prinz Sou-Chong lernt als Botschafter seines Vaters in politischer Mission die bezaubernde Gräfin Lisa kennen“, erklärte Bock. Die beiden würden sich verlieben. Am Herrscherhof in China erlebe die Gräfin dann die faszinierende Exotik des Hofzeremoniells.

„Im voll besetzten Saal erwartete die Besucher ein musikalisches Kleinod, großartige Sängerinnen und Sänger, die ihren Part auch schauspielerisch hervorragend beherrschten“, erinnert sich der Kreisvorsitzende. Dezente Andeutungen der Künstler hätten das Publikum auch häufig zum Lachen gebracht.

Und Bock schwärmt weiter: „Regie, Choreographie, Bühnenbild, Kostüme und Maske ließen die Exotik des Werkes in einer unglaublichen Farbigkeit erstrahlen.“

Bei den Besuchern vom VdK sei der Operettenbesuch eingeschlagen, wie kaum eine andere Veranstaltung im Kreis. „Fröhliche Gesichter bei der von den Ortsvereinen organisierten Heimfahrten mit dem Bus waren allenthalben sichtbar.“

Besser und schöner könne man auch in der Landeshauptstadt München nicht ins Theater gehen. „Der lang anhaltende Schlussapplaus im Theater galt sicher nicht nur den Künstlern, sondern auch dem VdK-Kreisverband für sein Engagement“, sagte Bock abschließend.

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