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Veranstalter blickt auf erfolgreiches Kanapee-Musik-Open-Air im Tölzer Rosengarten zurück

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Von: Viktoria Gray

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Musik-Open-Air im Tölzer Rosengarten
Beim diesjährigen Musik-Open-Air im Tölzer Rosengarten spielte das Wetter fast immer mit. © Veranstalter

Bad Tölz – Jüngst fand im Tölzer Rosengarten das Musik-Open-Air von Veranstalter Wolfgang Ramadan statt. Nun zog Ramadan, selbst Musiker, eine positive Bilanz.

„Laue Sommerabende, wundervolles Kabarett und großartige Konzerte. Publikum und Künstler haben die vielen kulturreichen Abende sehr genossen und die Stimmung und Atmosphäre war großartig“, resümiert Veranstalter Wolfgang Ramadan von „BrotZeit&Spiele“. Man habe einen viel größeren Erfolg als im Sommer 2021 verzeichnet.

Weniger Veranstaltungen aber mehr Besucher

Obwohl heuer zehn Vorstellungen weniger auf dem Programm standen, seien mehr Besucher verzeichnet worden. „Besonders gut waren die Abende besucht, an denen es keine Parallelveranstaltung in der Region bei freiem Eintritt gab“, sagt Ramadan.

An Wochenenden hingegen habe es in Bad Tölz und Umgebung viel zu viele Veranstaltungen gegeben, darunter auch zahlreiche, die kostenlos waren. „Das war natürlich eine große Konkurrenz, die man bei besserer Planung hätte vermeiden können“, erklärt er. Allein im Juni habe es in Bad Tölz über 60 Veranstaltungen gegeben.

„Keine Wetterkapriolen“ im Tölzer Rosengarten

Geduld führte dann jedoch zum Erfolg. „Die Vorstellungen unter der Woche waren sehr gut besucht.“ Nur die Benefiz-Vorstellung mit VolxGesang sei verregnet gewesen. „Sonst durften wir diesen Sommer unter optimalen Bedingungen spielen. Keine Wetterkapriolen wie Vorjahr“, erinnert sich der Veranstalter.

16 Aufführungen der bayerischen Musik- und Kabarettszene, aber auch mit Lokalmatadoren standen in diesem Jahr auf dem Programm des Tölzer Kanapee-Musik-Open Airs. Besonders gut besucht sei etwa der Abend mit Martina Schwarzmann gewesen.

Ramadan plant Fest für 2023 - allerdings nur mit Förderung

Ramadan kann sich gut vorstellen, auch in 2023 ein solches Festival auf die Beine zu stellen, allerdings nur, wenn es öffentlich gefördert werde: „Ich bin stolz darüber, dass ich bis Corona Kulturarbeit ohne Förderungen machen konnte, nun bin ich stolz darauf, dass die öffentliche Hand unsere Arbeit anerkennend wertschätzt und mich unterstützt. Noch nie waren Kunst und Kultur so wichtig wie in der heutigen Zeit mit Pandemie und Krieg.“

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