Alles für den Nachwuchs

Verein zur Förderung des Eishockeysports

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Läuft, aber mit leichter Verspätung von zwei Wochen: Die Großbaustelle am Heinz-Schneider-Eisstadion.

Geretsried – Der Verein zur Förderung des Eishockeysports zieht Bilanz: Die Kasse ist laut dem Schatzmeister gut gefüllt und wird hauptsächlich für die Nachwuchsarbeit ausgegeben. Zudem standen Neuwahlen auf der Tagesordnung.

Die offiziellen Tagesordnungspunkte bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Vereins zur Förderung des Eishockeysports in Geretsried waren schnell abgehakt. „Wir haben mit unseren Mitgliedsbeiträgen und Spenden wieder die Nachwuchsarbeit des ESC Geretsried unterstützt sowie Zuschüsse zu den Spartenbeiträgen und für Ausrüstungen geleistet“, erklärte Dieter Krampert in seinem Rechenschaftsbericht. Auch heuer werde man die River Rats in der Jugendarbeit hinsichtlich der Anmietung von Eiszeiten wieder kräftig unterstützen. „Angesichts einer Stadionmiete von 150 bis 170 Euro netto pro Stunde kommt da schnell ein fünfstelliger Betrag zusammen“, berichtet der Vorsitzende weiter.

Dass der Förderverein derzeit gut aufgestellt ist, unterstrich Schatzmeister Thomas Zuber. „Wir stehen mit finanziellen Mitteln bereit.“ Aufgrund des Abschiedsspieles von Markus Janka nach seinem Karriereende spülte die Veranstaltung viel Geld in die Kasse, wobei die Hälfte des Erlöses der Eishockeystiftung Young Wings zur Verfügung gestellt wurde. Mit dem Jahresüberschuss 2018 und dem Gewinnvortrag verfügt der Förderverein derzeit über ein Guthaben von etwas über 16.000 Euro. Einstimmig gewählt wurde die bisherige Vorstandschaft mit Dieter Krampert als Vorsitzenden an der Spitze sowie seinen Stellvertretern Thomas Zuber (Schatzmeister) und Ulla Köhler (Schriftführer).

Gespannt lauschten die Mitglieder dann den Worten von Peter Holdschik, der als Vertreter der River Rats als Kaderplaner einen Ausblick auf die neue Saison gab. „Wir haben schon etliche Zusagen für die Bayernligamannschaft und damit ein gutes Gerüst zusammen, so dass wir am 28. Mai unter Trainer Sebastian Wanner mit dem Sommertraining beginnen können. Allerdings wird die Vorbereitung noch einmal nervenaufreibend aufgrund der Ungewissheit, wann wir nach den Umbauarbeiten und der Überdachung ins eigene Stadion können“, erklärte der Vizevorstand des ESC Geretsried.

Dazu gab es weitere Erläuterungen. „Wir sind momentan 15 Tage in Zeitverzug, weil bei den Abbrucharbeiten der Tribüne viele Betonteile gefunden wurden und dem Statiker einige Dinge nicht gepasst haben. Auch werden wir mit einigen Behinderungen starten, weil wir die Teilung der Kabinen in ihre einzelnen Segmente nicht schaffen werden“, vermeldet Rico Lehwald. Der Chef des Stadion-Betreibervereins rechnet damit, dass das Stadion (“Wir arbeiten mit Hochdruck daran – aber die Sanierung eines Altbaus ist kein Neubau“) ab 4. November freigegeben werden kann.

Gut aufgestellt ist der ESC Geretsried indes im Nachwuchsbereich, wenngleich bei den U 13-, 15- und 17-Teams vermutlich wieder Spielgemeinschaften gebildet werden. „Von der Eishockeyschule über U 7, U 9 und U 11 können wir die Mannschaften alleine stemmen“, freute sich ESC-Jugendleiter Thomas Gania, dem seit einiger Zeit Markus Gregor in der Teamleitung zur Seite steht. ehj

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