Aus dem Polizeibericht

Verhängnisvolle Haschkekse: Drei Jugendliche müssen ins Krankenhaus

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Kein Genuss: Jugendliche haben sich ordentlich ihre Mägen an sogenannten Haschkeksen verdorben.

Wolfratshausen - Ein Treffen von insgesamt sieben jungen Leuten endete am Dienstagabend für drei von ihnen im Krankenhaus. Fünf erwartet nun ein Strafverfahren wegen Drogenbesitzes.

Am Dienstagabend trafen sich insgesamt sieben junge Leute im Alter zwischen 22 und 26 Jahren in einer Wolfratshauser Wohnung. "Die jungen Leute aus Wolfratshausen und umliegenden Gemeinden werden sich an den gemeinsamen Abend sicherlich länger erinnern", berichtet Stefan Sonntag, Pressesprecher vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd. 

Ein 24-jähriger Dietramszeller hatte zuvor Haschkekse in der Schweiz gekauft. Die vier Kekse wurden auf fünf Personen zum Verzehr aufgeteilt. "Die Nebenwirkung der Kekse war dann alles andere als erwünscht", so Sonntag weiter. Die Konsumenten hatten etwa eine halbe Stunde nach dem Konsum starke Bauchschmerzen und sie konnten sich zeitweise nicht mehr bewegen. Für drei der jungen Leute waren die körperlichen Beeinträchtigungen in Form von Lähmungserscheinungen derart massiv, dass der Abend für sie schließlich in umliegenden Krankenhäusern endete.

Neben Übelkeit und zeitweiser Lähmung hat der Abend für die vier Keksesser noch weitere Folgen. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet. Dass etwas anderes als die Haschkekse ursächlich für die Beschwerden war, kann weitestgehend ausgeschlossen werden. Die drei Abstinenzler hatten keine gesundheitlichen Probleme. dwe

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