Keine Knöllchen vor Arztpraxen, Kliniken und Apotheken

Verkehrsüberwachung in schwierigen Zeiten: Zweckverband hält Stellung

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Ein besonderes Augenmerk wird auf verkehrsberuhigte Bereiche sowie Feuerwehrzufahrten gelegt.

Landkreis - Corona wirbelt seit einigen Wochen das gesamte öffentliche Leben durcheinander und vieles steht still. Auch die Verkehrsüberwacher bleiben davor nicht verschont und haben sich zu Anpassung bei den Überwachungstätigkeiten entschlossen.

Der Zweckverband Kommunales Dienstleistungszentrum (KDZ) Oberland mit Sitz in Bad Tölz übernimmt seit 2007 im Auftrag seiner nunmehr 133 Mitgliedsgemeinden unter anderem Geschwindigkeitsmessungen sowie die Überwachung des Verkehrs und die damit verbundene Bearbeitung von Verwarnungen und Bußgeldbescheide.

In Zeiten der Corona-Krise muss sich die Polizei auf Kernaufgaben außerhalb der Verkehrsüberwachung fokussieren. Aus diesem Grund wird das KDZ Oberland gebeten, die Überwachung des fließenden und ruhenden Verkehrs soweit wie möglich zu sichern. Der Zweckverband sieht sich hier in der Verantwortung die Verkehrssicherheitsarbeit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe aufrecht zu erhalten.

Keine Knöllchen vor Arztpraxen, Kliniken und Apotheken

Gleichwohl sehen die Verkehrsüberwacher die Notwendigkeit, die Überwachungstätigkeit den Gegebenheiten anzupassen. So werden unter Berücksichtigung der aktuellen Situation vor Kliniken, Arztpraxen und Apotheken keine Knöllchen verteilt. Ein besonderes Augenmerk wird hingegen auf verkehrsberuhigte Bereiche sowie Feuerwehrzufahrten gelegt.

In den letzten Tagen wurde zwar eine geringere Verkehrsdichte beobachtet, berichtet das KDZ Oberland, die Zahl der Raser war hingegen sehr hoch. Deshalb wird der Zweckverband wie gewohnt Geschwindigkeitsmessungen durchführen. "Darüber hinaus konzentrieren wir uns auf verkehrsberuhigte Bereiche, in denen derzeit viele Kinder spielen. Messstellen vor Schulen und Kindergärten werden nicht angefahren." dwe

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