Versammlungen, ohne Störung

Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zieht positives Wochenend-Fazit

Luftsicherheit
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Die Polizeikontrollen haben am vergangenen Wochenende wenig Verstöße zur Anzeige gebracht.

Landkreis – Zahlreiche Versammlungen hatten die Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd am vergangenen Wochenende, im gesamten Zuständigkeitsbereich polizeilich zu betreuen. Die Bilanz fällt dabei überwiegend positiv aus – es gab laut Polizei kaum nennenswerten Störungen zu beklagen.

„Wir haben uns konzeptionell gut auf die einzelnen Versammlungen vorbereitet. Das schon im Vorfeld mit den Genehmigungsbehörden abgestimmte Vorgehen hat sich aus unserer Sicht gut bewährt“, bilanziert Polizeipräsident Robert über die vergangenen Kontrollen. „ Mit sichtbarer polizeilicher Präsenz, Kommunikation mit Versammlungsteilnehmern und Unbeteiligten, aber auch der Ankündigung einer klaren Einschreitlinie, ist es gelungen, das Recht auf Versammlungsfreiheit und die Einhaltung der Bestimmungen zum Infektionsschutz vernünftig in Einklang zu bringen.“

Von Freitag bis Sonntag fanden mehrere stationäre Versammlungen in verschiedenen Kommunen im südlichen Oberbayern statt. Die meisten betrafen die aktuellen Regelungen zur Corona-Pandemie. Aufgrund der wichtigen Vorgaben des Infektionsschutzes gab es seitens der Genehmigungsbehörden, den zuständigen Landratsämtern und Stadtverwaltungen, Auflagen für die Versammlungen. Vor allem wurde damit die Anzahl der Teilnehmer begrenzt und die Einhaltung von Mindestabständen gefordert.

„Die Priorität des taktischen Konzepts des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd bestand deshalb auch darin, die Bildung von dicht gedrängten Personengruppen bei den einzelnen Versammlungen und Ansammlungen zu verhindern“, berichtet Stefan Sonntag, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Darauf wurde von der Polizei bereits im Vorfeld beim Zulauf zu den Versammlungen geachtet, um schnell auf erkennbare Verstöße reagieren zu können.

Daneben hatten die Genehmigungsbehörden die Versammlungen an geeignete Örtlichkeiten gelegt, meist außerhalb von beengten Fußgängerzonen und Ortzentren – ein wichtiger Baustein für eine geordnete Durchführung.

Mit entsprechender sichtbarer Polizeipräsenz, aber auch durch ein ruhiges und besonnenes Vorgehen, das geprägt war durch eine intensive Kommunikation mit den Bürgern, „konnten Gruppenbildungen bei den Veranstaltungen weitestgehend vermieden werden“, so Sonntag weiter. In Einzelfällen wurde von der Polizei konsequent eingeschritten und ein Fehlverhalten korrigiert.

Die Dienststellen des Polizeipräsidiums waren in größtmöglicher personeller Stärke im Einsatz und wurden dabei auch von geschlossenen Einheiten des eigenen Verbands sowie der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. dwe

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