Schutz statt Schmutz

Vielfältiger Umwelttag an der Isar-Loisach Realschule

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Schüler der Wolfratshauser Realschule säuberten beim Aktionstag „Umweltschutz statt Umweltschmutz“ auch die hiesigen Wälder.

Wolfratshausen – Im Rahmen des diesjährigen ersten Themen- und Kulturtages an der Isar-Loisach Realschule haben Schüler mit ihren Lehrern zu Beginn des Schuljahres die Aktion „Umweltschutz statt Umweltschmutz“ gestartet. Das Jahresmotto gibt laut Schulleitung auch den Leitgedanken der Schule wieder – als zertifizierte Ökoprofit-Schule 2016.

Die Klassen der achten Jahrgangsstufe schnappten sich blaue Plastikbeutel und sammelte den Müll von der Straße in und um die Stadt Wolfratshausen. Auch die jeweiligen Klassenlehrer halfen fleißig mit. Auch Robert Maier von der Stadt als zuständiger Energie- und Umweltbeauftragter war als Fachmann mit dabei. Er veranschaulichte den Schülern anhand eines Spiels auch die Wichtigkeit eines nachhaltigen Umgangs mit der Umwelt, speziell mit dem Wald.

Aber nicht alle Schüler streiften draußen durch den Wald. Einige Klassen verbrachten nämlich den Studientag in der Schule mit dem sogenannten Upcycling. Heißt: Dabei wurden Geldbeuteln aus Tetra Pak und Sparschweine aus Plastikflaschen gebastelt. Auch stellten die Schüler Papiermülleimer aus Umzugskartons und Zeitungspapier für die Mülltrennung her und Jutebeutel als alternative zu Plastiktüten. Eine Klasse nahm sich der Problematik „Umweltsünde Kleidungsindustrie“ an: dafür gestalteten die Schüler eine Ausstellung und veranstalteten einen Flohmarkt.

Neben den ganzen Arbeiten am Projekttag gab es aber auch einen Ausflug: So wurde das Deutsche Museum in München und hierbei speziell die Abteilung „Umwelt“ und „Energietechniken“ besucht. Ebenso interessant dürfte der Trip in die Wolfratshauser Kläranlage gewesen sein. Dort erfuhren die Schüler alles zur Wasserver- sowie -entsorgung. Nachhaltigkeit zeigten auch die jungen Köche in der eigenen Schulküche. Dort brutzelten nämlich einige Schüler Omeletts und Pfannkuchen. Und verwendeten Bioprodukte wie Eier von hauseigenen Hühnern und Marmelade, die aus Obst vom eigenen Garten stammt.

„Wir wollten unseren Schülern konkrete Ideen für ihren Alltag aufzeigen und mit auf den Weg geben“, erklärte Konrektor Stefan Wandinger über den Aktionstag. Und so bleiben auch nach dem Umweltprojekt selbst gebastelte Plakate und Brettspiele mit Wissen über den Klimaschutz weiter in der Schule bestehen.

Wandinger bilanziert: „Die positiven Rückmeldungen auf den Tag zeigen den Erfolg. Alle Beteiligten sind sich einig: ähnliche Aktionen werden folgen.“ dwe

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