Polizei mahnt zur Vorsicht und nennt Verhaltensregeln

Vier Wildunfälle bei Wolfratshausen - Fahrer bleiben unverletzt

Nicht nur im Herbst sollten Autofahrer auf möglichen Wildwechsel in Waldstücken und an Feldwegen achten
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Nicht nur im Herbst sollten Autofahrer auf möglichen Wildwechsel in Waldstücken und an Feldwegen achten.
  • Daniel Wegscheider
    vonDaniel Wegscheider
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Wolfratshausen - Zu gleich vier Wildunfällen innerhalb weniger Stunden kam es im Dienstbereich Wolfratshausen. Die Polizei mahnt zur Vorsicht und gibt Tipps.

Der erste Unfall hat sich am Donnerstagabend (25. Februar) gegen 19 Uhr ereignet: dabei erfasste ein 56-jähriger Busfahrer zwischen Deining und Egling ein Reh.

Gegen 23 Uhr wurde an der Autobahnausfahrt Wolfratshausen an der A95 ein Dachs von einem Verkehrsteilnehmer überfahren. Und in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, gegen 1 Uhr, stieß ein 19-jähriger Fahrer aus Geretsried mit seinem BMW bei Münsing mit einem Reh zusammen.

Der letzte Wildunfall passierte dann gegen 4 Uhr morgens: Einem 51-jährigen Geretsrieder war ein Reh in dessen Mercedes an der B 11 zwischen Wolfratshausen und Icking gelaufen. Wie die Polizei berichtet, bleiben alle vier Autofahrer unverletzt.

Die Polizeiinspektion Wolfratshausen rät in diesem Zusammenhang:

  • Nehmen Sie den Fuß vom Gas und seien Sie bremsbereit: vor allem im Bereich von Waldabschnitten und Feldrändern.
  • Gab es einen Wildunfall: Sichern Sie die Unfallstelle und verständigen die Polizei. Geben Sie ihren Standort durch. Die Polizei erklärt ihnen am Telefon, was zu tun ist und übernimmt die Verständigung des verantwortlichen Jagdpächters.

dwe

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