Ohne Instrumente und Publikum

Vokalensemble „aMuSing“ überzeugt mit A-Cappella-Pop im Hinterhalt

Erhielten kurz vor dem Auftritt noch ein negatives Corona-Testergebnis: die sechs Männer von aMuSing.
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Erhielten kurz vor dem Auftritt noch ein negatives Corona-Testergebnis: die sechs Männer von aMuSing.

Gelting – Aufgrund der strengen Corona-Vorgaben setzt die Kulturbühne Hinterhalt in den kommenden Monaten weiterhin auf Livestream-Aufzeichnungen. Zudem musste sich das Sextett „aMuSing“ unmittelbar vor dem Auftritt testen lassen.

Die Mitglieder haben sich einst während ihres Studiums an der Münchner Musikhochschule kennengelernt und treten seit 19 Jahren gemeinsam auf. „Da jeder mittlerweile in einer anderen Stadt wohnt, ist es manchmal ganz schön mühsam, zu einem Konzert oder Proben zusammenzukommen“, gesteht Christian. Ebenso wie seine fünf Mitstreiter nennt er während des Konzerts und auf der Website der Band nur seinen Vornamen. Der Kontakt zur Kulturbühne Hinterhalt kam über den Livestream-Kameramann Thorsten Thane zustande. „Tolle Sache so ein Livestream: Da sind wir gern dabei“, lobte Christian das Konzept. Anders als bei Auftritten von Kabarettisten, die auf die Interaktion mit dem Publikum vor Ort angewiesen sind, erwies sich der leere Raum diesmal als Vorteil. Denn so kamen die perfekt ausgebildeten Stimmen der Protagonisten noch besser zur Geltung. Zudem nahmen die Männer singend verschiedene Positionen ein. Für das Eröffnungsstück „Can’t wait until tonight“ setzten sie sich lässig auf die verwaisten Barhocker, um kurz darauf im Gänsemarsch wieder die Bühne zu betreten. Es folgten Eigenkompositionen und beeindruckende Interpretationen von bekannten Hits. Zum Abschluss des kurzweiligen Konzerts ließ Chrissi in der Rammstein-Veräppelung „Zahn der Zeit“ seine tiefe Bassstimme ertönen und sorgte für begeisterte Kommentare im Live-Chat. Über 1.200 Zuhörer aus ganz Deutschland haben bisher den youtube-Kanal der Kulturbühne Hinterhalt angeklickt. Peter Herrmann

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