„Die Welt enkeltauglich machen“

Vorsitzende des Tölzer Weltladen übergibt nach zwölf Jahren an Nachfolgerin Irma Walter

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Die neue Vorsitzende Irma Walter (r.) bedankt sich bei der scheidenden Vorsitzende Gudrun Schroth.

Bad Tölz – Die Jahreshauptversammlung des Tölzer Weltladens konnte mit einem zufriedenen Rückblick auf das abgelaufene Geschäftsjahr eröffnet werden. Die scheidende Vorsitzende Gudrun Schroth bedankte sich bei allen Mitarbeitern für tagtägliche Betreuung des Ladens. Zu ihrer Nachfolgerin wurde einstimmig Gurdun Schroth ins Amt gewählt.

Schroth lobte bei ihrer Abschiedsrede bei ihren Mitarbeitern: Sie leisten „einen bescheidenen, aber auch wichtigen Beitrag, um die Welt zukunftsfähig und enkeltauglich zu machen“, betonte sie. Mit bunten Sommerblumen wurde Gudrun Schroth nach zwölf arbeitsintensiven Jahren aus der Leitungsfunktion verabschiedet. Sie stellte bei den anschließenden Neuwahlen ihr Amt als erste Vorsitzende zur Verfügung.

Einstimmig wurde Irma Walter als Nachfolgerin für den Ersten Vorsitz gewählt: Walter hat langjährige Ladenerfahrung in verschiedenen Weltläden von Unterfranken bis ins Allgäu. In globalen Zusammenhängen zu denken sei ihr ein besonderes Anliegen. Zuletzt hatte sie es sich als Leiterin der Knabenrealschule Immenstadt zum Ziel gesetzt, den fairen Handel in das Schulleben zu integrieren, und die Schule konnte schließlich im Mai 2015 die Ernennungsurkunde zur Fair-Trade-Schule in Händen halten. Walter ist im Jahr 2018 nach Tölz zurückgekehrt, um hier ihren aktiven Ruhestand zu verbringen.

Ein Großteil der Kunden hat sich nach der Corona-Schließung wieder im Weltladen eingefunden, berichtet Birgit Steinbach vom Weltladen und erwähnt: „Dass die Mehrwertsteuerermäßigung vom Weltladen nicht in die Waren eingepreist, sondern über einen Fond direkt den besonders betroffenen Handelspartnern zugutekommt, die in Ländern wie Afrika, Asien, Lateinamerika in Corona Zeiten kaum Unterstützung erhalten.“ Für das kommende Geschäftsjahr sei zudem eine „sanfte“ Ladenrenovierung vorgesehen, die geplanten Holzeinbauten wird allesamt ein örtlicher Schreiner übernehmen. dwe

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