Wachstumskur für Deimer-Haus

„Aufgeglast und aufgestockt“ wird das ehemalige Deimer-Haus am Karl-Lederer-Platz.

Das Deimer-Haus der Brüder Johann und Peter Hirschberger wird aufgestockt und modernisiert. Das Plazet zu der Umgestaltung erteilte der Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Das Deimer-Haus wird den Plänen der Eigentümergemeinschaft zufolge den in Beton gegossenen Charme der 1970er-Jahre verlieren und eine moderne Fassadengestaltung in Glas erhalten.

„Ich ziehe den Hut vor dem Mut der Bauherren, die dort etwas anpacken“, attestierte CSU-Stadtrat Franz Wirtensohn der Eigentümergemeinschaft Hirschberger. In diese Kerbe schlug auch Gerhard Vogel von den Freien Wählern: „Ich hoffe auf eine Initialzündung durch diese Maßnahme.“ Im Erdgeschoß befand sich zuletzt die „Spielzeuginsel“, die nun in den ehemaligen Räumen von „Siegmund Mode“ an der Egerlandstraße Quartier bezogen hat. So soll nach den Plänen der Brüder Hirschberger die Erdgeschoßfläche mittels einer Erweiterung nach Süden, also in Richtung Innenhof, für Unternehmer attraktiver werden. Die Ladenfläche wird sonach auf rund 250 Quadratmeter vergrößert. An der Räumhöhe werde sich hingegen nichts ändern, so Raimund Stumpfhauser vom Bauamt. „2,75 Meter reichen für ein Eizelhandelsgeschäft aus.“ Stumpfhauser: „Trotz des Anbaus bleiben die erforderlichen 19 Stellplätze erhalten.“ Das Gebäude bekommt eine gehörige Wachstumskur, ein Vollgeschoß kommt hinzu und überdies wird das Dachgeschoß ausgebaut. „Dort werden drei neue Wohnungen entstehen“, so Stumpfhauser. Derweil sind es vier. Die Fassadenfront des Hauses werde dem Plan zufolge komplett „aufgeglast“.

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