„Gar nicht mehr so dramatisch“

Kostensteigerung von rund 70.000 Euro für Hochwasserschutz-Ausbau

Das Symbolbild zeigt einen Fluss der über die Ufer tritt.
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Schutz gegen Hochwasser ist im Landkreis seit jeher Thema: ob an der Isar oder wie nun in Wackersberg am Arzbach.

Wackersberg/Arzbach – Die Bekanntgabe der unerwarteten Kostensteigerung beim Bau des Hochwasserschutzes des Arzbachs hatte zuletzt im Wackersberger Gemeinderat für erheblichen Unmut gesorgt.

Nachdem in der Novembersitzung des Gremiums nun die Stellungnahme des Wasserwirtschaftsamts Weilheim vorlag, kam Bürgermeister Jan Göhzold zu dem Schluss: „Wegen der vorliegenden alten Verträge werden wir de facto der Preissteigerung nicht auskommen.“

Das mussten dann auch nach kurzer Diskussion die Wackersberger Gemeinderäte einsehen. Insgesamt wird die ganze Baumaßnahme zum Hochwasserschutz vom Staat zu 70 Prozent bezuschusst. Die verbleibenden 30 Prozent Kosten teilen sich dann die Gemeinden Wackersberg und Lenggries jeweils zur Hälfte. Somit entfallen weitere rund 165.000 Euro auch auf Wackersberg, also circa 70.000 Euro mehr als ursprünglich vorgesehen.

Martin März warf ein, dass man bei solchen Projekten künftig besser von Anfang an „genau hinschauen sollte. Notfalls müsste man dann einen Kostendeckel in den Vertrag mit einbauen und so die maximale Summe begrenzen.“

Da glücklicherweise der Löwenanteil des Arzbach-Ausbaus zum Hochwasserschutz bereits fertiggestellt und auch schon bezahlt ist, befand Bürgermeister Göhzold abschließend: „Wenn man sieht, was da bereits geschaffen wurde, ist die derzeitige Kostensteigerung gar nicht mehr so dramatisch.“ Ewald Scheitterer

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