Wackersberg: 21 Wohnungen sollen am Saumweg entstehen / Kinderkrippen-Anbau

Förderantrag fürs Mehrgenerationenhaus

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Wackersberg Bürgermeister Alois Bauer konnte beim Blick aufs vergangenen Jahr mehrere Projekt als erledigt bezeichnen.

Wackersberg – Viel vorgenommen hat sich die Gemeinde Wackersberg für das kürzlich begonnene Jahr 2018. Wie Bürgermeister Alois Bauer bei der Jahresfeier dieser Tage berichtete, sind die Planungen für das Mehrgenerationenhaus so weit fortgeschritten, dass jetzt der Förderantrag gestellt werden kann. 

5,4 Millionen wird der Bau am Saumweg kosten, wobei die Gemeinde drei Millionen selbst aufbringen muss. 21 Wohneinheiten wird das Haus haben, aufgeteilt auf behindertengerechte Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen. Alle Wohnungen verfügen über einen Balkon. Dazu gibt es einen Aufzug. Ab dem dritten Stock wird man nach Süden einen herrlichen Blick auf das Isartal haben. Eine Tiefgarage wird es allerdings wegen der schwierigen Hanglage nicht geben. Die Stellplätze sollen in den Hang integriert werden. Im Keller, der trotzdem entstehen soll, werden die Technik und Abstellräume untergebracht. Neben den Wohnungen gibt es dem Konzept eines Mehrgenerationenhauses entsprechend einen von allen gut einsehbaren zentralen Aufenthaltsraum, der alle vom Enkel zum Großvater zum Mitmachen einladen soll. Ein weiteres großes Bauprojekt stellt der Anbau einer Kinderkrippe am Arzbacher Kindergarten dar. Laut Bauer sollen die Arbeiten in diesem Jahr fertiggestellt werden. Das dritte Großprojekt ist der seit vielen Jahren geplante Turnhallenbau in Arzbach. Hier tritt zwar der Sportverein als Bauherr auf. Doch will die Gemeinde zu den Gesamtkosten von 3,3 Millionen Euro 1,9 Millionen beisteuern. Beim umstrittenen Baugebiet an der Längentalstraße konnte die Gemeinde laut Bauer 70 Prozent der Parzellen für das Einheimischenmodell sichern. Teuer war auch der noch nicht ganz fertiggestellte Hochwasserschutz an der Steinsäge. Hier musste die Gemeinde 355.000 Euro locker machen. Bei der Trinkwasserversorgung konnte ein weiterer Bauabschnitt im Gemeindebereich von Oberfischbach erledigt werden. Obwohl inzwischen 9,7 Millionen verausgabt wurden geht Bauer davon aus, dass der Wasserpreis stabil bleiben wird. Den Gemeinderäten und auch der Bevölkerung zollte Bauer großes Lob, weil all die Projekte schnell und ohne lange Diskussionen und Widersprüche durchgezogen werden konnte. „Es ist uns gelungen, die Lebensbedingungen der Bürger wieder ein Stück verbessern zu können“, freute sich der Bürgermeister am Ende seiner Rede. wbr

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