Start in den Mai mit „Maskenpflicht“ und Ausgangsbeschränkung

Wochenbilanz des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zum polizeilichen Einsatzgeschehen rund um die Corona-Pandemie

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Maske auf sonst Strafe: Dies überprüfte das Polizeipräsidiums Oberbayern Süd nun bei insgesamt 2.417 Kontrollen 

Landkreis – Die Einhaltung der geltenden Ausgangsbeschränkung und der nun verordneten „Maskenpflicht“ im öffentlichen Personennahverkehr sowie in Ladengeschäften fällt laut Polizei positiv aus. Es gibt es nur in wenigen Einzelfällen Verstöße. Nach wie vor hält sich der Großteil der Bürger im südlichen Oberbayern an die Beschränkungen.

Mehr als 22.000 Kontrollen hat die Polizei seit Ende April bis heute im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd hinsichtlich der Verordnung der Bayerischen Staatsregierung anlässlich der Corona-Pandemie durchgeführt. Dabei wurden 993 Verstöße festgestellt. In 416 Fällen wurden Anzeigen erstattet, die meisten (386) davon wegen Missachtung der Ausgangsbeschränkung.

Zudem war in der traditionellen „Freinacht“ von 30. April auf den 1. Mai, ein deutlich geringeres Einsatzgeschehen zu verzeichnen. Die Einsatzzentrale zählte in dieser Nacht insgesamt 79 (2019: 92) Einsätze. Für die Polizeibbeamten waren im Zuständigkeitsbereich 12 Ruhestörungen zwei Sachbeschädigungen und zwei Körperverletzungsdelikte aufzunehmen. Das lange Wochenende mit dem Feiertag wurde am Samstag vermehrt für Einkaufs- und Besorgungsfahrten genutzt, weniger hingegen für Ausflüge.

Bayernweite „Maskenpflicht“:  2.417 Kontrollen

Die eingeführte „Maskenpflicht“ sieht vor, dass alle Bürger (ab sechs Jahren) bei der Benutzung des öffentlichen Personennahverkehrsoder beim Betreten eines Ladengeschäfts eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen müssen. Die Polizeibeamten führten im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd insgesamt 2.417 Kontrollen durch. Im Bereich des ÖPNV wurden hierbei 72 Verstöße festgestellt, von denen sieben zur Anzeige gebracht wurden. In Ladengeschäften wurden insgesamt 56 Personen ohne eine solche Maske angetroffen, elf wurden deshalb angezeigt. Unter Berücksichtigung der neuen Regelungslage setzte die Polizei hier noch verstärkt auf mündliche Erläuterungen und Sensibilisierung.

„Auch wenn es uns von Tag zu Tag schwerer fällt auf soziale Kontakte zu verzichten, so zeigt sich, dass die Beschränkungen und Schutzregeln ihre Wirkung entfalten. Wir sind gut beraten, wenn wir bei der Bekämpfung der Corona-Epidemie nicht nachlassen“, sagt Polizeipräsident Robert Kopp und appelliert weiterhin: „Halten Sie sich an die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und halten Sie den Mindestabstand von 1,5 Metern sowie die Ausgangsbeschränkung ein.“ dwe

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