Wochenbilanz des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd

Corona-Pandemie: Maskenpflicht in Bayern

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Ab heute gilt die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beim Benutzen von Verkehrsmitteln des ÖPNV sowie für den Aufenthalt von Geschäften.

Landkreis - Seit 21. März, kontrollieren die Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie. Wie in den Wochen zuvor, fällt die polizeiliche Bilanz nach der fünften Woche positiv aus.

Am Samstag (25. April) war im Vergleich zu den letzten Wochenenden, trotz der schönen Witterung, weniger Ausflugsverkehr festzustellen. Nur im Bereich einiger weniger Ausflugsziele waren etwas stärker frequentierte Wanderparkplätze festzustellen. Die Wanderer und Radlfahrer beachten mehrheitlich die Vorgaben, so dass es kaum zu Beanstandungen kam. Im Fazit lässt sich festhalten, dass die Verkehrslage, insbesondere in Anbetracht der Wetterlage, als ruhig bezeichnet werden kann.

Mit Wochenbeginn sind erste Lockerungen mit der „Zweiten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung“ in Kraft getreten. So konnten Bau- und Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen und Fahrradwerkstätten wieder öffnen. Bisher waren nur Bewegung und Sport mit Personen des eigenen Hausstands oder dem Lebenspartner erlaubt. Mit der Neuregelung darf nun die Wohnung zu Sport und Bewegung an der frischen Luft alternativ auch mit einer weiteren nicht im selben Hausstand lebenden Person verlassen werden.

„Auch diese neu gelockerten Regeln wurden zum Großteil von den Menschen im südlichen Oberbayern beachtet, wobei insgesamt betrachtet mit 1.372 Verstößen allerdings über 230 Verstöße mehr als noch in der Vorwoche festgestellt werden mussten“ , berichtet Pressesprecher Alexander vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd. Die Polizeibeamten setze dabei verstärkt auf mündliche Erläuterungen und Sensibilisierung, so dass die Zahl der Anzeigen nur leicht auf 817 (Vorwoche 791) angestiegen ist.

Maskenpflicht: Verstoß kostet 150 Euro

Ab heute gilt die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beim Benutzen von Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs sowie für den Aufenthalt im Bereich von Geschäften - sie ist flächendeckend für den gesamten Freistaat Bayern. Personen ab dem siebten Lebensjahr müssen beim Einkaufen oder im öffentlichen Nahverkehr eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Es genügen hier auch selbst genähte Masken, Tücher oder Schals. Medizinische Masken sind nicht erforderlich.

„Es ist notwendig, dass wir auch nach fünf Wochen Ausgangsbeschränkung gemeinsam an einem Strang ziehen: Beachten Sie deshalb die Verpflichtung einen Mund-Nasen-Schutz im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen zu tragen und halten Sie den Mindestabstand von 1,5 Metern ein“, betont Polizeipräsident Robert Kopp. „Die Beachtung der Schutzregeln ist schon deshalb notwendig, weil diese auch Voraussetzung für weitere Lockerungen sind.“ Wer gegen die „Maskenpflicht“ verstößt muss mit einer Anzeige und einer Geldbuße von 150 Euro rechnen, die im Falle von wiederholten Verstößen verdoppelt werden könne. dwe

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