„Herausforderung: flexibel reagieren“

Autorin Schneider-Stöckl nutzte Zeit für Herausgabe des Buches „Bauernfürstin“

Lisa Schneider-Stöckl brachte im November 2020 ihr Buch raus.
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Lisa Schneider-Stöckl brachte im November 2020 ihr Buch raus.

Wolfratshausen – Zu Beginn des neuen Jahres lassen wir Persönlichkeiten aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen zu Wort kommen.

Im Gespräch berichtet Lisa Schneider-Stöckl: Sie ist die Betreiberin des Hollerhauses in Irschenhausen und Autorin unter anderem des im November 2020 erschienenen Werkes „Die Bauernfürstin mit historischen Anmerkungen“.

Mit welchen drei Adjektiven würden Sie das Jahr 2020 beschreiben und in einem Satz erläutern warum?
locked – kulturbeschränkt – kontaktbeschränkt. Gerade in Bezug auf die Tätigkeit im Hollerhaus als Treffpunkt für Kunst und Kultur haben uns die Auswirkungen der Corona-Pandemie sehr getroffen.
Wie haben Sie das vergangene Jahr erlebt: berichten Sie…
Das Jahr 2020 begann vielversprechend mit der Ausstellung von Christiane Leimklef, dem Konzert der Abenteurer und der Brexit-Revue. Aber bereits Ende Februar mit den Nachrichten aus Italien und daraufhin auch dem bei uns verordneten Lock-Down mussten alle Veranstaltungen abgesagt werden. Wir gingen zunächst davon aus und hofften, dass sich nach Ostern wieder alles beruhigen könnte. Tatsächlich war es dann auch möglich die große Jubiläumsausstellung der Ickinger Künstlerin Alinde zu zeigen – allerdings ohne die geplante große „Vernissage-Feier“ und unter strengen Corona-Maßgaben.
Welche Nachteile hat ihnen die Corona-Pandemie beim BRK bereitet?
Alle weiteren Veranstaltungen mussten dann aber Corona bedingt abgesagt werden, was für das Hollerhaus und vor allem auch für die Hollerhaus-Künstler sehr schwer und in vielerlei Hinsicht - Auftritt, Kontakt mit Publikum, Honorar, Inspiration… - einschneidend war.
Können Sie dennoch aus der Krise auch was Positives für sich selbst herausziehen
Positiv war für mich, dass ich im November 2020 das Buch „Die Bauernfürstin mit historischen Anmerkungen“ herausgeben konnte. Die Vorarbeiten dazu begannen bereits vor circa drei Jahren mit viel Recherche und Archivarbeit. Um so glücklicher war ich, die „ruhigere“ Zeit heuer nutzen zu können, so dass der historische Isartalroman noch zum Jahresende erscheinen konnte.
Welche Herausforderungen sehen Sie für die Zukunft?
Eine Herausforderung ist sicher, flexibel reagieren zu können und sich auf neue, veränderte Situationen einzustellen. Im Hollerhaus konkret könnte das zum Beispiel auch mehr Gartenveranstaltungen und online-Präsenz bedeuten.
Wie sehen Ihre konkreten Pläne für 2021 aus?
Sobald es möglich ist, wieder die Türen des Hollerhauses zu öffnen und mit Künstlern und Gästen das Hollerhaus als Treffpunkt von Kunst und Inspiration zu feiern!

Die Fragen stellte Daniel Wegscheider

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