Drachenflieger überschlägt sich

Wolfratshauser Pilot (58) schwer verletzt – Schaden: 5.000 Euro

Großeinsatz auf dem Greilinger Segelflugplatz
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Großeinsatz auf dem Greilinger Segelflugplatz: Feuerwehr, Rettungsdienst und Notdienste eilen zur Rettung eines verunglückten Drachenflieger-Pilot und dessen Schüler.

Greiling – Bei der Landung auf dem Segelfluggelände in Greiling ist am Samstag der Pilot eines Zweisitzer-Flugdrachens verunglückt. Der 56-jährige Wolfratshauser zog sich dabei schwere Verletzungen zu und musste in die Unfallklinik nach Murnau geflogen werden, sein Flugschüler blieb bei der Bruchlandung fast unverletzt.

Eigentlich ist der 56-jährige Wolfratshauser am Samstag schon mehrfach mit seinem Doppelsitzer-Drachenflieger abgehoben – ohne Probleme bei Start und Landung. Gegen 16.20 Uhr startete er erneut zum Tandemflug – doch dann passierte das Unglück. Der Pilot und sein Schüler erreichten laut Polizei nicht die erforderliche Höhe, „weshalb er sich nach rund 200 Metern ausklinkte.“ Bei der anschließenden Landung blieben die Basisräder in der nassen Wiese stecken und das Fluggerät überschlug sich.

Als nächstgelegene Rettungsorganisation rückte dann die Tölzer Bergwacht als Erstversorger zur Unfallstelle am Greilinger Flugplatz aus. Der 56-jährige Wolfratshauser „verletzte sich erheblich am Kopf und an der Halswirbelsäule“, berichtet die Tölzer Bergwacht. Nach der Notfallversorgung wurde er mit dem Hubschrauber ins Unfallkrankenhaus Murnau geflogen. „Der Flugbeisitzer wurde glücklicherweise nur sehr leicht verletzt.“ Neben den Bergrettern eilten auch das BRK, die Tölzer und Greilinger Feuerwehr, Polizei sowie zwei Notärzte zum Unfallort. Weshalb die erforderliche Starthöhe nicht erreicht wurde, ist laut Polizei derzeit noch unklar. Die Ermittlungen dauern an. Der Sachschaden des verunglückten Hängegleiter beträgt rund 5.000 Euro. dwe

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