Ferienpass-Erfolg trotz Pandemie

Kinder- und Jugendförderverein zieht trotzt Einbußen erfreuliche Bilanz: „Wir sind sehr zufrieden“

Veranstaltungen der Schule der Phantasie
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Die Schule der Phantasie veranstaltete 60 von insgesamt 178 durchgeführten Veranstaltungen.

Wolfratshausen – 1.990 Buchungen für insgesamt 178 Veranstaltungen verzeichnete der Kinder- und Jugendförderverein (KJFV) und die Klecks-Schule der Phantasie in diesem Sommer. Dabei war aufgrund der Corona-Pandemie zunächst gar nicht klar, ob die im Ferienpass angebotenen Aktionen und Kurse überhaupt durchgeführt werden können.

„Wir sind sehr zufrieden, dass es so gut gelaufen ist“, berichtete KJFV-Mitarbeiterin Eva Bruschek vor dem Jugend- und Kulturausschuss. Insgesamt nahmen 367 Mädchen und 336 Buben an den 178 Veranstaltungen teil. Zum Vergleich: vergangenes Jahr waren es 1.075 Teilnehmer und 230 Aktionen. „Leider mussten auch einige Veranstaltungen gestrichen werden, da die Veranstalter zur Risikogruppe gehören oder die Hygienevorgaben nicht umgesetzt werden konnten“, bedauerte KJFV-Mitarbeiterin Eva Bruschek.

Dafür enthielt die Ferienpassbroschüre wieder zahlreiche Ermäßigungen – zum Beispiel für Bergbahnen oder Museen. Die Zahl der Buchungen ging von 3.063 auf 1.990 zurück. Bruschek wies zudem darauf hin, dass die Altersgruppe der Sieben- bis Neunjährigen traditionell am stärksten vertreten war. Das Altersspektrum reichte von vier bis 18 Jahre.

Gut angenommen wurde die Schreibwerkstatt, die Jugendbuchautorin Katja Brandis in der Stadtbücherei anbot. „Da hatten wir viel mehr Anmeldungen als Plätze“, erinnerte sich Bruschek. Auch Klassiker wie zum Beispiel der Besuch bei der Wolfratshauser Polizeiinspektion erfreuten sich großer Beliebtheit. Um die Sicherheitsabstände und Hygienevorschriften dort einhalten zu können, wurden die 30 angemeldeten Buben und Mädchen auf drei Gruppen verteilt und drei Führungen angeboten.

Die Ausgaben beliefen sich auf 13.000 Euro, die Einnahmen auf 11.000 Euro. 2019 wurden 23.000 Euro ausgegeben und 14.000 Euro eingenommen. Eva Bruschek dankte in diesem Zusammenhang allen Sponsoren, Veranstaltern und Begleitpersonen. „Mit diesem breiten Netzwerk konnten wir trotz Corona ein attraktives Sommerferienprogramm anbieten“, so Bruschek abschließend. Peter Herrmann

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