Trommeln gegen den Klimanotstand

„Fridays for Future“-Aktivisten setzen Lärmaktionen fort

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Wollen gehört werden: Umweltschützer in der Wolfratshauser Altstadt machen jeden Freitagnachmittag mit  Lärminstrumenten auf den Klimanotstand aufmerksam.

Wolfratshausen – Seit Juli machen Umweltschützer in der Wolfratshauser Altstadt jeden Freitagnachmittag ab 14 Uhr mit Topfdeckeln, Stöcken, Glocken, Klingeln und anderen Lärminstrumenten auf den Klimanotstand aufmerksam.

„Aktive von Fridays for Future, Parents for Future und Grandparents for Future wollen die Passanten und Autofahrer am Schwankl-Eck lautstark darauf hinweisen, dass der Klimawandel nicht wegen Corona pausiert“, erklärte Grünen-Stadtrat Dr. Hans Schmidt. Seiner Ansicht nach bleibe nur noch bis zum Jahr 2030 Zeit, die schlimmsten Folgen der Klimakrise abzufangen. An der Lärmaktion beteiligten sich unter anderem der Kreisvorsitzende der Europa-Union Alexander Lippert und „Fridays for Future“-Ortssprecherin Emmi Fröhner. „Die Erderwärmung stellt eine existenzielle, irreversible Bedrohung für die Menschheit ab den kommenden Jahrzehnten dar“, glaubt Fröhner. Die 15-jährige Realschülerin fordert schnelle Klimaschutzmaßnahmen: „Die Verbrennung insbesondere von Kohle, wie sie Konzerne wie RWE hierzulande praktizieren, trägt dazu wesentlich bei und muss innerhalb kürzester Frist vollständig gestoppt werden“, fordert die Aktivistin. Die etwa viertelstündigen Proteste sollen laut Dr. Hans Schmidt mindestens bis Ende Oktober an jedem Freitagnachmittag fortgesetzt werden. ph

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