Luftakrobatik und Glamour

Dominik Halamek freut sich über gelungene „Circus of Fantasy“-Premiere

Tänzerinnen des „Circus of Fantasy“
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Mit extravagantem Federschmuck sorgten die Tänzerinnen des „Circus of Fantasy“ für Aufsehen.

Wolfratshausen – An die fantastische Welt der goldenen Zwanziger erinnerte das neue Showprogramm des Waldramer Choreographen und Tänzers Dominik Halamek. Weil aufgrund der Corona-Sicherheitsauflagen nur 200 Besucher in der Loisachhalle zugelassen waren, trat das „Circus of Fantasy“-Ensemble gleich zwei Mal an einem Tag auf.

Zudem entwickelte Halamek ein kreatives Bestuhlungs- und Bewirtungskonzept.
Statt auf engen Sitzreihen konnten die Besucher an Bistro-Tischen Platz nehmen. Die Getränke servierten die Darsteller vor der Show und während der Pause selbst in eisgekühlten Eimern. Dieser Service gefiel auch Familien, die mit ihren Kindern die Nachmittagsvorstellung besuchten.

Die Show begann mit einer schwungvollen Disco-Nummer und einer Turn-Einlage des Italieners Francesco Mazzone. Der Anblick seines nackten muskelgestählten Oberkörpers dürfte nicht wenige Männer im Publikum mit Neid erfüllt und die Damen begeistert haben. Danach zeigten Lina Ritters und Svetlana Wottschel atemberaubende Bewegungen am Trapez. Zwischendurch half Halamek den weiblichen Darstellern in ihre glitzernden Kleider, um wenig später mit ihnen zu tanzen und die Besucher zum Mitklatschen zu animieren. „Ich liebe diesen Glamour“, gestand der 37-Jährige. Höhepunkte waren zweifellos die Choreografie zum Queen-Gassenhauer „We will rock you“ und die laszive Interpretation des Marlene-Dietrich-Erfolgs „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“. Eine Jonglage mit neonleuchtenden Elementen sowie ein Medley mit Madonna- und Marylin-Monroe-Hits rundeten die abwechslungsreiche Show ab.

Am Ende gab’s donnernden Applaus für die Künstler, die vor ihrem Auftritt gerade mal zwei Tage proben konnten. „Ich wollte beweisen, dass man auch in diesen schwierigen Zeiten solch eine Vorstellung präsentieren kann“, bilanzierte Halamek zufrieden. Peter Herrmann

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