Zuschüsse fürs Badehaus und Vereine

Jugend- und Kulturausschuss gewährt finanzielle Fördermittel

Badehaus in Wolfratshausen
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Erinnerungsort Badehaus: Die im Jahr 2021 stattfindenden Veranstaltungen sowie die Kinder- und Erwachsenenbildung werden mit insgesamt 25.000 Euro bezuschusst.

Wolfratshausen – Mit vier Zuschussanträgen hatte sich der Ausschuss für Kultur, Jugend, Sport und Soziales in seiner jüngsten Sitzung zu beschäftigen.

Während die Bürger fürs Badehaus Waldram-Föhrenwald, der Kinder- und Jugendförderverein und die Klecks-Schule der Phantasie die beantragte finanzielle Förderung erhalten, musste das Katholische Kreisbildungswerk Abstriche machen.

So bewilligte der Ausschuss 5.000 Euro für die im kommenden Jahr stattfindenden Veranstaltungen des Vereins „Bürger fürs Badehaus Waldram-Föhrenwald“. Dieser Betrag wird zusätzlich zu einem Zuschuss von 20.000 Euro für die Jugend- und Erwachsenenbildung im Erinnerungsort gewährt. Auf Anregung von Kulturreferent Alfred Fraas (CSU) werden die Mittel allerdings erst ausbezahlt, wenn der Vereinsvorstand das betreffende Formular ausfüllt und den Planansatz fürs laufende Jahr beifügt. 12.000 Euro erhält die „Klecks-Schule der Phantasie“ für Angebote im kommenden Jahr.

Ebenfalls einstimmig bewilligte das Gremium einen Zuschuss von rund 9.900 Euro für den Kinder- und Jugendförderverein, der für die Erweiterung der Mittagsbetreuung in den Containern an der Königsdorfer Straße zusätzliches Mobiliar benötigt. Deutlich weniger Geld erhält dagegen das Katholische Kreisbildungswerk (KBW), das einen Zuschuss für die werteorientierte Erwachsenenbildung in Höhe von 0,50 Euro pro Wolfratshauser Einwohner beantragt hatte.

Die Einrichtung wird von der Erzdiözese München und Freising, mit staatlichen Fördermitteln zur Erwachsenenbildung sowie mit freiwilligen Zuschüssen der 21 Landkreisgemeinden gefördert. Bürgermeister Klaus Heilinglechner (Bürgervereinigung Wolfratshausen) und Peter Lobenstein (Grüne) gaben zu bedenken, dass die Stadt Wolfratshausen bereits eine eigene Volkshochschule finanziert und der Großteil der KBW-Bildungsangebote im Südlandkreis stattfindet.

„Diese Einrichtung müsste vom Landkreis finanziert werden“, schlug Heilinglechner vor. Die vom KBW geforderten 9.600 Euro waren ihm und den anderen Stadträten zu hoch. Deshalb beschloss der Kulturausschuss einstimmig, am bisherigen Zuschuss von 1.000 Euro pro Jahr festzuhalten. Peter Herrmann

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