Auf den Spuren des Königs

Loisachtaler Bauernbühne präsentiert neuen Dreiakter „Huif Kini huif“

Freuen sich auf die Premiere: (v. l.) Melissa Demmel, Stefan Randi, Andreas Wastian, Christine Brauner, Michael Hanak, Tom Janoschi, Daniela Ermer und Monika Schwenger.
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Freuen sich auf die Premiere: (v. l.) Melissa Demmel, Stefan Randi, Andreas Wastian, Christine Brauner, Michael Hanak, Tom Janoschi, Daniela Ermer und Monika Schwenger.

Wolfratshausen – Auf den Spuren des Königs wandeln die Darsteller der Loisachtaler Bauernbühne im neuen Dreiakter „Huif Kini huif“, der bald Premiere feiert.

Seit Juni probt die Loisachtaler Bauernbühne für die Aufführung ihres Herbststücks. Und darin spielt diesmal König Ludwig II. eine tragende Rolle. Das Gelbe Blatt durfte bei der Probe einen Blick hinter die Kulissen werfen.

„Das sieht nach einem sehr interessanten Fall aus“, wundert sich Dr. Klapproth (Daniela Ermer). Hinter ihr steht ein Mann (Michael Hanak), der wie König Ludwig II. gekleidet ist und nachdenklich aus dem Fenster einer Hütte blickt. Kurz darauf versucht der aus einer Nervenheilanstalt entflohene Richi (Tom Janoschi), seiner paranoiden Freundin Melli (Melissa Demmel) gewaltsam Tabletten zu verabreichen.

Die turbulente Szene ist Teil des von Heidi Faltlhauser verfassten Dreiakters „Huif Kini huif“, den die Loisachtaler Bauernbühne im Herbst in den Geretsrieder Ratsstuben präsentieren wird. Im Mittelpunkt steht eine von Tippelbruder Oskar (Andreas Wastian) als Winterdomizil ausgewählte Hütte, die einst von König Ludwig II. samt Seegrundstück an die Familie Hinterholzer verschenkt wurde. Fortan geraten ein spekulationsfreudiger Immobilienmakler (Stefan Randi), eine geldgierige Witwe (Monika Schwenger) und ein verrücktes junges Pärchen aneinander. Das Bühnenbild bauten Max Prestel und Konrad Huber, Regie führen Monika Schwenger und Susanne Vorderwülbecke.

„Aufgrund der corona-bedingten Vorgaben konnten wir erst Mitte Juni mit den Proben beginnen“, erklärt Monika Schwenger. So musste ein corona-bedingtes Hygienekonzept erstellt werden. Auf Anwesenheitslisten wird akribisch die Ankunft und das Verlassen der einzelnen Schauspieler erfasst. Schutzmasken dürfen nur auf der Bühne abgenommen werden. Für die Aufführungen selbst entwickelte LBB-Vorstandsmitglied Christian Foitzik eine spezielle Tischanordnung, die auf vier- und achtköpfige Gruppen ausgerichtet ist. So wird die Höchstbesucherzahl diesmal zwischen 72 und 92 liegen. Auf eine Aufführung in der Wolfratshauser Loisachhalle muss das Ensemble in diesem Jahr verzichten. Senioren können die Generalprobe am 8. Oktober in den Ratsstuben kostenfrei besuchen.

Spieltermine:

Die Premiere von „Huif Kini huif“ startet am Freitag, 9. Oktober, im Geretsrieder Ratsstubensaal. Weitere Aufführungen der Loisachtaler Bauernbühne folgen am 10., 16., 17., 24., 25., 30. und 31. Oktober sowie am 6., 13., und 14. November. Die Aufführungen beginnen freitags und samstags jeweils um 20 Uhr. Am Sonntag wird immer um 17 Uhr gespielt. Einlass ist jeweils eine Stunde früher. Karten sind ab sofort zum Preis von 12 Euro unter Telefon 08171/926031 erhältlich. ksl

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