Hund wirkt apathisch und muss sich mehrmals übergeben

Vorsicht: Verdacht auf Giftköder am Isar-Loisachkanal bei Farchet

Flein bei Heilbronn: Tierhalter in Sorge um ihre Hunde - hat ein Tierhasser Giftköder verteilt?
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Hunde vermuten hinter Leckerlis niemals etwas Böses - Halter sind nun alarmiert.
  • Daniel Wegscheider
    vonDaniel Wegscheider
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Wolfratshausen - Eine Hundin frisst auf dem Fußweg neben dem Isar-Loisachkanal bei Farchet eine Art Leberknödel: kurz darauf erbrach sich das Tier mehrmals. Tierarzt vermutet einen Giftköder.

Am Donnerstagmorgen (29. April) gegen 7 Uhr ging ein 53-jähriger Wolfratshauser mit seinen beiden Hunden am Fußweg entlang des Isar-Loisachkanals im Bereich Farchet auf Höhe der Mehrzweckhalle spazieren. Nach Angaben der Polizei, fraß seine Hündin dort In einem unbeobachteten Moment eine „Art Leberknödel mit einem Knochen darin, der von der Form wie ein Steckerleis aussah“.

Im Anschluss begab sich der Wolfratshauser nach Hause und dann zur Arbeit. Als er gegen Mittag wieder nach Hause kam, bemerkte er, dass seine Hündin kurzatmig war und übermäßigen Durst hatte. „Außerdem verhielt sie sich apathisch und erbrach sich mehrfach“, berichtet Polizeioberkommissar Benedikt Schlichte weiter. Der 53-jährige Tierbesitzer brachte seine Hündin sofort in die Tierklinik nach Weilheim - dort wurde sie stationär aufgenommen.

Diagnose steht noch aus: Tierarzt vermutet Vergiftung

Eine abschließende Diagnose steht zwar noch aus, aber bereits vor einer Woche musste der Hundehalter seine Hündin nach einem Spaziergang an derselben Örtlichkeit mit ähnlichen Symptomen zum Tierarzt bringen. Der Tierarzt vermutete eine Vergiftung mit einem Giftköder. Die Polizei Wolfratshausen ermittelt nun wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und wegen Sachbeschädigung.

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