Wolfratshausener Verein „The Life To Share“ gründet sich aus Privatinitiative heraus

Kinder weltweit unterstützen

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Der Vorstand von „The Life To Share” will weniger privilegierten Kindern unter die Arme greifen: (v.l.): Verena Bannert (Schatzmeisterin), Wolfgang Sagmeister (stellvertretender Vorsitzender, Direktor des Gymnasiums Schäftlarn), Vorsitzender Hartmut Bannert und Schriftführerin Monika Bucek.

Wolfratshausen – Wolfratshausen hat einen Verein mehr. „The Life To Share e.V.“ hilft Kindern und Jugendlichen in aller Welt mit humanitären Projekten. Das Anliegen von „The Life to Share“ ist es, insbesondere Kindern, ohne Ansehen der nationalen Zugehörigkeit, der Hautfarbe oder der Religion zu helfen und Kinderprojekte zu unterstützen.

Dieses Ziel, so teilt die neue Vereinsführung mit, orientiert sich an dem Vorhaben, wie es Paul Maipan, der Bischof der Diözese von Khammam in Indien, formuliert hat: „We do not expect miracles to take place in the lives of the people but bring hope in the lives of many under-privileged God’s own children.” Was sinngemäß bedeutet: „Wir erwarten uns keine Wunder, aber wir wollen vielen unterpriviligierten Kindern Gottes Hoffnung geben.“ Und eben dies sei auch die Mission von „The Life to Share“, heißt es nun aus Wolfratshausen.

Die Projekte, die der Verein unterstützt, werden über Bischöfe der katholischen Kirche abgewickelt, die für korrekte Verwendung der Spendengelder bürgen. Bis jetzt hat der Vorgänger des Vereins, die private Initiative von Unternehmer Hartmut Bannert (ALLERGIKA Pharma GmbH) knapp 180.000 Euro für 26 Projekte in Trinkwasserbrunnen, Schulen, Berufsausbildung und Katastrophenhilfen weltweit investiert. Mit dem neuen als gemeinnützig anerkannten Verein ist es jetzt noch leichter, Spendenquittungen auszustellen.

Die neun Gründungsmitglieder fassten den ersten Beschluss, aus dem Spendenbestand die nächsten Projekte anzugehen. Es soll die Schulausbildung und Unterkunft von mehr als 40 Schülern an der Kaste der Unberührbaren und den Ureinwohnern Indiens aus der Diözese in Khammam finanziert werden. Außerdem sollen Trinkwasserbrunnen und sanitäre Einrichtungen in dieser indischen Region gebaut werden. tka

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