„Du bist nicht alleine“

Barbara Lexa hat zum Weltfrauentag eine klare Botschaft an alle Damen

Zum Weltfrauentag ein Herz und gezeichnete Blumen
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Der 8. März ist Weltfrauentag Kaffee Herz
  • Franca Winkler
    vonFranca Winkler
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Wolfratshausen – Am Montag wurde der Weltfrauentag gefeiert, der bereits eine über hundertjährige Tradition hat. Im Jahr 2021 steht er in Deutschland unter dem Motto der Solidaritätskampagne „Message To My Sister“.

Wir fragten die Tiny House Bewohnerin und Autorin, Barbara Lexa aus Wolfratshausen, was ihr der Weltfrauentag bedeutet.

Künstlerin Barbara Lexa zum Weltfrauentag
Frau Lexa, hat der Frauentag eine Bedeutung für Sie? Und wenn ja, welche? Sollte der Tag überhaupt noch gefeiert werden?
„Ich würde mir wünschen, dass wir eines Tages keinen Frauentag mehr benötigen, sondern dass jeder Tag mit offenen Herzen und in Frieden als Frauen- und Männer-, Mutter- und Vatertag in der Gesellschaft gefeiert werden kann.“
Was war in Ihren Augen die wichtigste Errungenschaft im Rahmen des Frauenrechts? Da gibt es ja einiges: vom Wahlrecht, über Gleichbehandlung am Arbeitsplatz bis hin zum Sexualstrafrecht.
„Für mich persönlich ist wichtig, dass wir der sogenannten Gleichberechtigung immer näher kommen, und zwar auf allen Ebenen, daher ist es schwierig, einzelnes Thema herauszupicken.“
In diesem Jahr steht der Weltfrauentag unter dem Motto der Solidaritäts-Kampange: „Message To My Sister“. Was denken Sie darüber?
„Ich finde die Idee wunderschön und habe selbst auch schon Mut machende Nachrichten verschickt.“
Was haben Sie geschrieben?
„Meine Nachricht war: ‚Liebe Seelenschwester, egal, wie schlimm die Welt gerade für Dich ist, Du bist nicht alleine. Es gibt viele wie mich, die sich im Herzen mit Dir verbunden fühlen und Dir Licht, Mut und Vertrauen schicken. Höre immer auf dein Herz! Die Botschaft ist für jede Frau gültig, meine ich.“
Aktuell wird diskutiert, ob die Corona-Situation besonders für Frauen ein Rückschlag ist. Wie sehen Sie das?
„Ich sehe zwar, dass es wirklich viele Frauen hart trifft, sehe jedoch auch viele Männer kämpfen.“
Was ist Ihr Wunsch für die Zukunft der Frauen?
„Dass unsere weiblichen Fähigkeiten besser ‚gesehen‘ werden und mehr Möglichkeiten für Frauen, auf ihr Herz und Bauchgefühl zu hören in einer Gesellschaft, welche dies auch akzeptiert.“
Welchen Rat würden Sie aus jetziger Sicht Ihrem jungen Ich heutzutage geben?
„Lerne so schnell wie möglich, dass Du auch immer nein sagen darfst, wenn sich etwas nicht gut anfühlt. Vertraue zuerst Dir selbst. Lass Dich nicht mit fadenscheinigen Argumenten überreden.“

Was Assunta Tammelleo, Wirtin des Geltinger Hinterhaltes, Frauen rät, lesen Sie hier.

Die Fragen stellte Franca Winkler

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