Gegen Einsamkeit und Kummer

Wolfratshauser Malteser richten kostenlose Telefonsprechstunde für Senioren ein

Sind für andere da: Kreisgeschäftsführerin Anke Ringel (l.) und Gertrud Huber von den Maltesern.
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Sind für andere da: Kreisgeschäftsführerin Anke Ringel (l.) und Gertrud Huber von den Maltesern.

Wolfratshausen – Gerade ältere Bürger leiden auch unter den Lockdowns, denn Einsamkeit schlägt sich auf Dauer auf die seelische Gesundheit nieder.

Corona verlangt von jedem Einzelnen viel ab: Geschäftsschließungen, Kontaktverbote und ständig zu beachtende Hygienemaßnamen.

Um etwas gegen die Einsamkeit und den Kummer etwas zu unternehmen, haben die Malteser in Wolfratshausen wochentags eine kostenlose Telefonsprechstunde eingerichtet. „Gerade für ältere und allein-lebende Menschen ist es schwierig. Sie freuen sich über den persönlichen und direkten Kontakt. Das ist seit vielen Wochen kaum noch möglich“, berichtet Gertrud Huber, die in Wolfratshausen den Besuchsdienst der Malteser für Senioren leitet.

Um auch in dieser Tage für Ältere da zu sein, hat sich Kreisgeschäftsführerin Anke Ringel und Huber etwas Neues einfallen lassen: „Wir bieten jeden Nachmittag unter der Woche eine telefonische Sprechstunde für einsame Senioren an“, sagt sie. Getreu dem Malteser Motto „Weil Nähe zählt“ können Senioren, die alleine leben und in dieser schweren Zeit keine oder nur wenig Ansprache haben, bei den Maltesern anrufen.

Infokasten

Das kostenlose Gesprächsangebot der Malteser in Wolfratshausen steht allen offen und ist mit keinerlei Verpflichtungen verbunden. Die Malteser um Gertrud Huber nehmen Anrufe und von Montag bis Freitag von 17 Uhr bis 20 Uhr, unter der Tel: 08171/347 918 10 entgegen.

„Vielleicht können wir im Gespräch die ein oder andere Sorge zerstreuen und den Blick auf andere, schöne Dinge richten“, hofft Huber und verspricht. „Aber vor allem nehmen wir uns Zeit und hören zu!“ dwe

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