Antrag für Tiny Houses

Wolfratshauser Stadtrat bestätigt Verfahrens-Zulässigkeit

Wünscht sich die Etablierung von mobilen Kleinwohnformen: Thorsten Thane vom Verein „Einfach gemeinsam leben“.
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Wünscht sich die Etablierung von mobilen Kleinwohnformen: Thorsten Thane vom Verein „Einfach gemeinsam leben“.

Wolfratshausen – Am 19. Januar übergab Thorsten Thane in seiner Funktion als Vorsitzender des Vereins „Einfach gemeinsam leben“ im Rathaus den Bürgerantrag „Mobile Kleinwohnformen in Wolfratshausen“.

Nun stellte der Stadtrat die Zulässigkeit fest. Um den Bürgerantrag bei der Stadt einreichen zu können, mussten die Unterschriften von einem Prozent der in Wolfratshausen gemeldeten Einwohner gesammelt werden.

Dieses Quorum wurde erreicht. Wie im Gelben Blatt berichtet, nahm Bürgermeister Klaus Heilinglechner (Bürgervereinigung Wolfratshausen) im Januar eine Liste mit 228 Unterschriften entgegen. „Durch die Mobilität und eine Installation der Wohneinheiten ohne Bodenversiegelung sind mobile Kleinwohnformen auch über kürzere Zeiträume als eine herkömmliche Immobilie an einem Standort nutzbar. Wir würden es daher begrüßen, wenn Eigentümer von ungenutztem Bauland wie Enkelgrundstücken oder großen Gärten dieses für mobile Kleinwohnformen zur Pacht auf beispielsweise zehn oder 15 Jahre zur Verfügung stellen würden“, heißt die Kernforderung des Antrags. Thane sieht mobile Kleinwohnformen als einen weiteren Lösungsansatz im Bereich der Wohnproblematik und als guten Weg, um soziale Anknüpfungspunkte zu schaffen. Über die Zulässigkeit des Bürgerantrags hatte der Stadtrat innerhalb eines Monats seit der Einreichung des Antrags zu entscheiden. „Die Überprüfung des Antragsschreibens und der beigefügten Unterschriften hat keine Bedenken hinsichtlich der Zulässigkeit ergeben“, erklärte Bürgermeister Heilinglechner in der Stadtratssitzung. Zur Vorbereitung der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema hatten die Antragsteller zahlreiche Unterlagen in einfacher Ausfertigung abgegeben, die die Fraktionen nach Rücksprache mit der Geschäftsleitung ausleihen können. Nach der einstimmig erfolgten Feststellung der Zulässigkeit muss der Antrag nun innerhalb der nächsten drei Monate erneut behandelt werden. Peter Herrmann

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