Handgemacht und persönlich

Zwei Standfrauen betreiben bis Ende Dezember Pop-up-Store an Nockhergasse

Marika van Daak hat unter anderem selbstgetöpfertes Porzellangeschirr, Tücher und Landhausmode feilzubieten.
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Marika van Daak hat unter anderem selbstgetöpfertes Porzellangeschirr, Tücher und Landhausmode feilzubieten.

Bad Tölz – Die Möglichkeit handgemachte Artikel oder regionale Geschenke einzukaufen gibt es unter anderem bis zum 31. Dezember in der Tölzer Nockhergasse 7.

Dort vertreiben Heidi Wagner und Marika van Daak, eigentlich erfahrene Standverkäuferinnen, nun in einem sonst leerstehenden Geschäft ihre Kleinserien und Einzelstücke anstatt auf Christkindl­märkten.

Pop-up-Store bedeutet soviel wie: ein Ladengeschäft für kurze Zeit“, erklärt Marika van Daak; eigentlich aus Egling ist sie nun für einen Monat in der Isarkurstadt anzutreffen. Dort betreut van Daak zusammen mit der Jachenauerin Heidi Wagner bis Ende Dezember ihren „Laden auf Zeit“.

Kunden können im Laden an der Nockhergasse verschiedenste Waren erwerben: von Stirnbändern, Mützen, Kissen bis hin zu mit Filz umwickelte Flachmänner ist alles dabei. Bestickte Filzware und Stirnbänder sind Wagners Spezialität, während Landhausmode, Keramik und bunte Tücher van Daaks Spezialgebiet ist. Für die Tücher und Landhausmode verwendet sie Merino-, Baum- und Alpaka­wolle.

Dieses Jahr ist es corona-bedingt für Märkte in Bayern sehr schwierig. Wie berichtet, fielen bereits die überregional bekannten Tölzer Rosentage oder der Herbstzauber aus. Daak musste sogar bis nach Düsseldorf fahren, um dort ihre Stücke anzubieten. Damit konnte sich die Budenbesitzerin einigermaßen über Wasser halten. „Ich mache mir vor allem über die ausbleibenden Touristen und das Beherbungsverbot Sorgen“, sagt sie.

Öffnungszeiten

Der „Pop-up-Store“ in der Tölzer Nockhergasse ist von montags bis freitags von 9.30 bis 18.30 Uhr. Samstag von 9.30 bis 16 Uhr geöffnet.

Wagner und van Daak kenen sich schon länger, getroffen haben sie sich erstmals beim Weibamarkt in Bad Aibling (Kreis Rosenheim) – waren dort sozusagen Stand-Nachbarn. Jetzt betreiben sie für knapp einen Monat ihren „Pop-up-Store“ in Tölz. „Räumlichkeiten mit einem angemessenen Mietpreis waren nicht sofort zu finden“, erzählt van Daak und betont: „In Tölz stehen viele Räume zu unvorstellbaren Preisen leer, aber hier kam uns der Vermieter entgegen.“ Viktoria Gray

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