Schlittschuhfahren und Partyspaß

Zweite Auflage der Eiszeit dauert bis zum 6. Januar

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Geretsrieder Eiskunstläuferinnen zeigten bei der Eröffnungsfeier anspruchsvolle Pirouetten. Vor der Eisfläche bietet das „Brückenwirt“-Team herzhafte Snacks an.

Wolfratshausen – 38 Tage lang gilt die Alte Floßlände wieder als beliebtester Treffpunkt in der Flößerstadt. Denn auch neben der am Loisachufer aufgebauten Eisfläche, die zum Schlittschuhfahren und Eisstockschießen einlädt, ist einiges geboten.

Mit einem Showmatch der U7-Eishockeyspieler des ESC River Rats Geretsried und Vorführungen von zwei Eiskunstläuferinnen wurde die zweite Wolfratshauser Eiszeit sin diesem Jahr schon Ende November eröffnet. Bürgermeister Klaus Heilinglechner verwies in seiner Grußansprache zunächst auf die Neuheiten. So wurde die Eiszeit diesmal um eine Woche vorverlegt und endet „schon“ mit den Weihnachtsferien am 6. Januar. Organisatorin Marlene Schretzenmaier vom Stadtmanagement erhofft sich dadurch eine Steigerung der ohnehin schon gut besuchten Besucherzahlen des Vorjahres. Damals kamen 7.033 Besucher. „Es würde mich freuen, wenn es diesmal noch mehr werden“, unterstrich Heilinglechner. Denn nach Vorgabe des Stadtrats dürfen die Kosten der zweiten Eiszeit einen Betrag von 110.000 Euro nicht überschreiten. Zudem müssen mindestens 55.000 Euro Einnahmen erwirtschaftet werden. Deshalb hofft der Bürgermeister noch auf die Beteiligung von weiteren Sponsoren. „Wir haben noch einige freie Werbeflächen auf der Bande,“, warb er um Geldgeber.

Neu sind auch die roten Markierungen für Eisstockschützen auf der Eisfläche. Selbstverständlich wurden auch die strengen Auflagen des Wasserwirtschaftsamtes Weilheim erfüllt. So befindet sich unter der Fläche eine Plastikwanne. „Dadurch kann das Wasser-Glykol-Gemisch, aus dem das Eis besteht, nicht in die Loisach fließen“, erklärt Schretzenmaier. Aufbereitet wurde die Eislauffläche in diesem Jahr von der Firma „Icerink“ aus Potsdam. Um den umliegenden Boden zu schonen, legte die Stadt diesmal Gummimatten aus. Einen Wechsel gab es auch beim Catering. Sebastian Blatt, der das benachbarte Restaurant „Brückenwirt“ betreibt, bietet an drei Ständen Glühwein, Bier, antialkoholische Getränke, Bratwürste, Pommes Frites, Waffeln, Crêpes und Kebap an. Die bequemen Sitzgelegenheiten sind von Schirmen gegen Regen und Schnee geschützt. Aufwärmen können sich die Besucher zudem an Feuertonnen. Großen Zulauf erhofft sich auch der Kinder- und Jugendförderverein, der am 8. Dezember und 5. Januar von jeweils 17 bis 22 Uhr zwei Eisdiscos veranstalten wird. „Wir freuen uns auf ein zahlreiches Kommen, gute Musik und eine ausgelassene Stimmung“, erklärte die Jugendhaus-La-Vida-Leiterin Verena Kümmel. Peter Herrmann

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Die zweite Wolfratshauser Eiszeit läuft bis zum 6. Januar 2019. Öffnungszeiten: Montag/Mittwoch von 13 Uhr bis 18 Uhr, Dienstag 13 bis 20 Uhr, donnerstags bis freitags von 13 Uhr bis 21 Uhr. Sonntags sowie in den Ferien montags bis mittwochs können Schlittschuhläufer von 10 Uhr bis 20 Uhr ihre Pirouetten drehen. Samstags sowie in den Ferien ist dies donnerstags bis freitags von 10 Uhr bis 21 Uhr möglich. Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag sowie am Neujahrstag können sich Kinder, Jugendliche und Familien dort zwischen 12 Uhr und 20 Uhr austoben, an Heiligabend und an Silvester ist das Areal von 10 Uhr bis 16 Uhr befahrbar. Eisstockschützen stehen am an mehreren Abenden vier Bahnen zur Verfügung. Für Kinder bis fünf Jahre ist der Eintritt frei, Kinder von sechs bis 15 Jahren zahlen für eine Tageskarte drei Euro. Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene werden mit fünf Euro zur Kasse gebeten. Schlittschuhe können Besucher mitbringen oder an Ort und Stelle ausleihen. Kinder zahlen pro Paar und Tag drei Euro, Erwachsene fünf Euro. Gruppen, Eisstockschützen und Klassen können sich per E-Mail unter eiszeit@wolfratshausen.de anmelden.

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