Gemeinde und BEG einigen sich auf Änderungen im BOB-Fahrplan

Nächster Halt Otterfing!

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Die BOB hält nun morgens um 7.28 Uhr wieder am Otterfinger Bahnhof.

Otterfing – Diese Nachricht freut alle Beteiligten: Das Gespräch zwischen Landkreis, Gemeinde, Bayerische Oberland- bahn GmbH (BOB) und Bayerischer Eisenbahngesellschaft (BEG) hat Früchte getragen, die Otterfinger bekommen wieder einen Halt im Fahrplan zugesprochen.

Ab Montag, 3. Februar, hält die BOB wieder um 7.28 Uhr, und das bedeutet vor allem für Schüler und Eltern eine Erleichterung. Zudem hat das Gespräch eine weitere positive Zusage für die Gemeinde ergeben. Zum Wechsel in den Winterfahrplan strich die BEG im vergangenen Dezember der BOB zwei Halts in Otterfing, den um 7.27 und um 13.36 Uhr. Doch genau diese Züge nutzten vor allem rund 70 Kinder, um morgens in ihre Schulen und nachmittags wieder nach Hause zu kommen. Die Eltern stiegen auf die Barrikaden, Bürgermeister Jakob Egls-eder und Landrat Jakob Kreidl wandten sich an die BOB, doch die konnte nichts machen. Denn den Fahrplan legt die BEG fest. Ein Gespräch wurde anberaumt. Dieses fand nun am vergangenen Dienstag statt. Kreidl, Eglseder, BOB-Geschäftsführer Kai Müller-Eberstein und ein Fahrplankoordinator der BOB hatten sich einen besonderen Experten mit ins Boot geholt: Heino Seeger. Die Ausführungen des Ex-BOB-Geschäftsführers und jetzigen Leiters der Tegernsee Bahn zeigten ihre Wirkung. Laut Kreidl hätten die BEG vor allem zwei Argumente überzeugt: Das Gedränge am Bahnsteig in Holzkirchen, in welches die Schüler durch die Zugausfälle gerieten, sei schlichtweg zu gefährlich und viele der Kinder hätten nicht nur die erste, sondern oftmals sogar die zweite Schulstunde verpasst. Mit dem morgendlichen Halt sollen diese Probleme der Vergangenheit angehören. Und Eglseder konnte eine weitere positive Nachricht verkünden: Die BEG habe fest zugesagt, dass Otterfing mittelfristig einen dauerhaften Haltepunkt im BOB-Fahrplan bekommen soll und somit besser an den restlichen Landkreis angebunden wird. Auch für die zusätzlichen 1000 Arbeitsplätze, die rund um den Bahnhof im neuen Gewerbegebiet enstehen, sei diese Entwicklung nur von Vorteil.     os

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